Lis (Grundseminar Frühjahr 2014)

Liebe Michaela, liebe Chris, liebe Susanne, lieber Jörg, lieber Guido,

Ich habe euch in der letzten Woche als ganz hervorragendes Führungsteam erlebt und möchte mir erlauben euch meine Gedanken und Erkenntnisse zu euch als Führungsteam zu schreiben, zu euren für mich wahrnehmbaren Funktionen und deren Umsetzung.

Ich habe

Michaela klar in der Führungsfunktion erlebt, als die Person mit einer klaren Vision, so wie eine Adlerin, die über dem Ganzen fliegt und die Vision genau definiert hat, die Vision gefühlsmäßig total verinnerlicht hat und jeden Zentimeter Abweichung klar erkennt und einschreitet bzw. den Gesamtweg klar vor Augen hat. (VorDenken, VorFühlen). Sie hat sich ein tolles Führungsteam zusammengestellt.

Weiters hat sie wunderbar den Platz frei gemacht, wenn jemand anders aus Ihrem Führungsteam in seine Kompetenz gegangen ist und seine Funktion ausgeübt hat bzw. liebevoll korrigierend eingegriffen, wenn die Funktion etwas gewackelt hat. Weiters große emotionale Klarheit und eindeutiges Prioritäten setzen.

Chris in der Funktion als Hüterin der Struktur und Welfare

Sie hat alle Gruppenmitglieder emotional genau wahrgenommen (kennt jedes ihrer Schäfchen genau) und hat dafür gesorgt, dass wir uns gemeinsam so wohl fühlen, dass wir das Angebot optimal nützen können. Dazu ist es auch notwendig den zeitlichen Rahmen gut abzustecken und für Pausen zu sorgen. Grenzen zu ziehen als timekeeper zu agieren, der den zeitlichen Rahmen vorgibt und auch für deren Einhaltung Verantwortung übernimmt. Guter Überblick der Gesamtlage – räumlich, zeitlich und emotional und auch grosze Emotionelle Klarheit. (In den zeitlichen, räumlichen und emotionalen Strukturen denkend und fühlend).

Susanne in der Funktion als Heilerin – Schamanin – Big Mama.

Durch ihrer bedingungslosen Liebe zu allem Lebendigen ist von ihr eine sehr starke und räumlich spürbare Herzensenergie ausgegangen und in diesem, ihrem Herzensraum war Platz für uns alle und darüber hinaus.

Durch ihre starke Fähigkeit zur Empathie konnte sie die kranken Schäfchen leicht erkennen und Ihnen Heilung und medizin in Form von Bererührung, Worten, Gesprächen etc. geben. Ihr Werkzeugkoffer (Medikamentekoffer, Schamanenbeutel) ist reichlich ausgestattet und nur vom Feinsten. Big, big Mama !

Jörg in der Funktion des Kämpfers, Kriegers

Diese Funktion lässt sich sehr gut mit Bruce Willis im Film „Das 5 Element“ beschreiben. Der Krieger steht voll hinter seiner Lichtgestalt und ist bereit für sie zu kämpfen – mit seinem Körper, mit seinem Geist, mit seinen Worten, mit seinen Taten:  verbal, non-verbal, medial, radikal, geräuschlos, laut schreiend. Immer mit voller Aufmerksamkeit und Wachsamkeit dabei um die Lage im Blick zu behalten um sofort agieren zu können.

Für meinen Geschmack braucht er noch einen kleinen Schupser (österr. Ausdruck für Anstoss) um ein echter Bruce zu sein. Weg mit den Zweifeln – yes or no; now or never – do it – go for it – you love it to be like that !

Ich sehe die Funktion des Kämpfers/Kriegers darin, den Weg frei zu machen, frei zu schlagen, frei zu kämpfen, frei zu reden für die Vision, bedingungslos mit allem Mut, aller Kraft, allem Können, aller Resourcen bedingungslos dafür einzutreten und notfalls auch sein Leben zu lassen.

Guido in der Funktion des Philosophen

Der Philosoph wälzt die Vision immer wieder tiefgründig durch; streicht Unterscheide und Gemeinsamkeiten zu anderen Visionen heraus. Überprüft die Reaktionen der Gruppenmitglieder, der Außenwelt, der Innenwelt, der ganzen Welt, … Verinnerlicht diese Reaktion – quasi als Verdauungsorgan der Vision auch um sie dann leichter verdaulich zu machen.

Er geht immer wieder mal auf die Nerven oder wird belächelt, weil er sooo langsam ist und mit seinen Gedanken noch nicht fertig ist.

Sein Input bewirkt, dass aus der Adlervision eine bodenständige und breitbeinige und anwendbare Sache werden kann, die dann auch ganz viele Menschen verstehen können und nicht nur für AdlerInnen und andere Luftwesen verständlich, sondern auch für Höhlentiere, Schlangen, Fische, Feuertiere, Monster, Dämonen, und ganz handelsübliche Menschen.

Hier ist auch eine gute Beherrschung des verbalen Ausdrucks notwendig um alles gut definieren zu können und um sich allgemein gut verständlich zu machen. Er benötigt viel Ruhe, Zeit, Gelassenheit und auch Klarheit und Finsternis zum NachDenken und zum NachFühlen.

In tiefer Dankbarkeit und reich beschenkt durch euer Wirken,
Lis