Männer-Tantramassage

Lingam-Massage

Die Kraft männlicher Sexualität neu erleben

Die Lingam-Massage, welche einfühlsam und bewusst auf unseren Seminaren gelehrt wird, ist eine wirkungsvolle Massage für den Mann, große Lust zu erfahren, sich selbst in der eigenen Männlichkeit angenommen zu fühlen und mit den Sexualenergien bewusster umzugehen. Diese sinnliche Berührungskunst bietet Männern die Chance, ganz neue Möglichkeiten und Wege kennen zu lernen, sowie das Mannsein an sich und das Potenzial des männlichen Sexualorgans neu zu entdecken.

Die Lingam-Massage von AnandaWave® eröffnet Ihnen einen tiefen Zugang zur eigenen Lust und Sexualität. Eine anregende sinnliche Ganzkörpermassage geht unserer Lingam-Massage voraus, danach beginnt die Masseurin/der Masseur die „Nachbarschaft“ zu erwecken. Der Beckenboden wird gelockert, die Wurzel Ihres Lingams, sowie der Damm und die Hoden werden ausführlich, gekonnt und liebevoll massiert. Der gesamte Schaft wird auf unterschiedlichste  Art und Weise berührt und verwöhnt, immer mit dem Ziel, die Lust mit Lust hinauszuzögern und im ganzen Körper spürbar zu machen.

Mit unserer Lingammassage möchten wir Sie dazu anregen, sexuelle Begrenzungen zu überprüfen und durch mehr sexuelle Erfüllung und neue Berührungs- und Erfahrungsqualitäten zu ersetzen. Da es bei dieser Massage allein um das Empfangen geht und vor allem Ihre Bedürfnisse im Focus stehen, können Sie Ihr sexuelles Potenzial und somit echte Liebesfähigkeit entfalten. Sie gewinnen Leichtigkeit und Sicherheit. Ein Mann, der sich selbst und seinen Lingam kennt, kann seine Männlichkeit kommunizieren und gleichzeitig für das Weibliche da sein.

Wer mehr zur Lingam-Massage erfahren möchte, sei eingeladen den gelungenen und praxisnahen Artikel von Matthias Kirchner lesen:
Die perfekte Lingam-Massage – Lustvolle Tipps aus der Praxis

Unsere Empfehlung für das Erleben einer professionellen Tantramassage: ANANDA – Kunst der Berührung!

Prostata-Massage

Die Analmassage: Quelle der Lust und Hingabe

Der Beckenboden birgt die Quelle tiefer Lust und sexueller Empfindungen. Ein entspannter Anus bei einer vollen Erektion ist für die Sexualität der Männer sehr wichtig. Diese Entspannung, die während einer ausgiebigen und liebevollen Anal-Massage bei AnandaWave® entsteht, bringt Männer in Kontakt mit ihrer Hingabe, der Öffnung ihres Herzens sowie ihrer Verbundenheit mit sich selbst und der Welt. So können tiefe sexuelle Gefühle empfunden werden.

Männer sind überrascht, wie viel Wohligkeit und Lust sie bei einer Analmassage bzw. einer Prostatamassage empfinden können. Sie spüren ein starkes Bedürfnis nach dieser besonderen Tiefe und möchten im sexuellen Erleben in die Hingabe gehen.

Anal- und Prostata-Massage und Berührbarkeit

Eine Anal- und Prostata-Massage berührt unmittelbar das Wesen eines jeden Mannes. Auf physischer Ebene können wir nicht tiefer gehen – wir können nicht tiefer eindringen. Wir tun gut daran, die Anal-Massage als das Öffnen und Eintreten in den heiligsten Tempel eines jeden Mannes zu betrachten. Die Öffnung des analen Kanals werden sie daher bei AnandaWave® als langsamen und respektvollen Prozess erleben. Als Mann werden Sie sich angenommen, gehalten und vorbehaltslos akzeptiert fühlen.

Akzeptanz und Lust

Kein anderer Bereich unseres Körpers ist mit so konditionierten Vorurteilen behaftet wie unser Anus. Sehr viele Menschen haben sich noch nie in den Anus gefasst, da dieser Bereich fast schon selbstverständlich Gefühle wie Ekel, Tabu, Scham und Schmutz auslöst. Außerdem verbinden heterosexuelle Männer, die sich von Homosexuellen abgrenzen möchten, sexuelle Lust im analen Bereich mit Homosexualität.

Diese gesellschaftliche Moral führt dazu, dass wir unseren Anus verschließen, er sich verhärtet und unsere lustvollen Energien nicht genügend strömen können.

Wenn wir lernen, unseren Anus wieder Schritt für Schritt anzunehmen, fühlen und verstehen wir, dass der Anus ein wichtiger Teil unseres genitalen Lustbereiches ist. Unsere Anusmuskulatur kann sich wieder lösen. So wie jeder Muskel kann auch der Anus sehr durchlässig und sensibel für sexuelle Strömungen sein. Dann werden wir unsere Sexualenergie erwecken und wieder mehr Lust erleben können.

Es lohnt sich daher, den Analbereich aus dem dunklen Schatten der Verdrängung wieder in die Akzeptanz zu bringen.

Für alle, die konkrete Unterstützung suchen:
Sexualberatung und Massage mit Gitta Arntzen

Orgasmus des Mannes

Während des Liebesspiel mit Ihnen selbst, beim Empfangen einer AnandaWave®-Lingam-Massage oder zusammen mit einer Partnerin/einem Partner beginnt es: sinnliche Reize, erotische Bilder und/oder zärtliche Berührungen, sinnliche Düfte und vieles mehr strömen in Sie ein, die Sie sexuell anmachen und erregen. Ihr Gehirn beginnt bestimmte Hormone auszuschütten und Ihre parasympathischen Nervenbahnen werden blitzschnell aktiv. Die arteriellen „Einlass-Ventile“ öffnen sich, Blut strömt in den Lingam ein, und er beginnt anzuschwellen. Ihr Puls und Ihr Blutdruck steigen an, Sie beginnen schneller zu atmen, Ihre Brustwarzen stellen sich auf, und die Hoden schwellen an und heben sich Richtung Becken. Die vom Gehirn ausgeschütteten Endorphine machen Sie „glückstrunken“.

Die Schwellkörper im Penis füllen sich immer mehr mit Blut, er erhebt sich königlich und erigiert zu seiner vollen Größe. Die Eichel schwillt an und färbt sich rötlich-violett, und die Hoden ziehen noch weiter nach oben bis in Ihren Beckenbereich hinein. Jetzt meldet sich vielleicht das erste Lusttröpfchen, welches in den Cowperschen Drüsen entsteht und den Samenerguss vorbereiten soll. Da können auch bereits schon ein paar voreilige befruchtungsfähige Spermien dabei sein. Ihr Puls und Blutdruck steigen noch weiter an, Ihre Atmung wird schneller, tiefer, lustvoller und vielleicht auch lauter. Ihr lineares Denken weicht einer allumfassenden und sinnlichen Wahrnehmung. Sie beginnen vielleicht zu stöhnen, sämtliche Muskeln in Ihrem Beckenboden spannen sich spürbar mehr und mehr an, bis sich zunehmend ein Kontrollverlust bemerkbar macht. Eine unendliche Sehnsucht nach Erlösung drängt in Ihnen, Ihr ganzer Körper bereitet sich auf einen Orgasmus vor.

Jetzt stehen Sie vor der großen Entscheidung: die „schnelle Erleichterung“ mit einer frühen Ejakulation oder das „wogende Auf und Ab der glückseligen Welle“, welches dem Flügelschlag eines Adlers gleicht und die Lust vertieft, indem die Ejakulation immer wieder hinausgezögert wird.

Möchten Sie noch ein wenig auf der Welle sexueller Erregung reiten?

Nach einer genussvollen Vorbereitungszeit wird die Erregung bei unserer Lingam-Massage wie bei einer Welle sehr schnell aufgebaut. Anschließend wird diese Energie und Kraft mittels Ausstreichungen und bestimmten Massagetechniken im ganzen Köper verteilt, so dass die Erregung wieder ein wenig abfällt, die „Welle“ geht wieder sanft nach unten, nur um erneut wieder kraftvoll aufgebaut zu werden. Ein genussvolles „Wellenreiten“, welches sehr lange und ausgedehnt zelebriert werden kann. Ein zutiefst befriedigendes Erlebnis.

Wie lange diese so genannte Plateauphase dauert, hängt ganz davon ab, wie geübt Sie darin sind, Ihre Erregungskurve bewusst wahrzunehmen und zu begleiten und wie lange Sie Lust haben, Ihre Ejakulation hinauszuzögern. Bis zu einem gewissen Punkt können Sie die Dauer der Plateauphase, die sich umso stärker in Ihnen ausbreitet, je länger Sie sie hinauszögern, von Ihnen willentlich gesteuert werden. Zudem ist unser AnandaWave®-Team gut geschult darin, Sie beim „Reiten auf der Welle“ mit der nötigen Leichtigkeit, mit Humor und echter Verbundenheit zu unterstützen.

Die Orgasmusphase

Überschreiten Sie einen gewissen Erregungslevel, den sogenannten „Point of no return“, so übernimmt jetzt der Sympathikus in Ihnen wieder die Oberhand, wodurch automatisch Ihre Orgasmusphase einsetzt. Diese kann, wenn sie einmal begonnen hat, nicht mehr gestoppt werden.

Jede gedankliche Tätigkeit setzt jetzt aus. Völliges Loslassen von jeglichem „Ich-Gefühl“ breitet sich genussvoll in Ihnen aus, und das Gefühl für Zeit und Ihre Umgebung geht für einen kurzen Moment verloren. Es entsteht ein Moment der Klarheit, der häufig auch eine Bewusstseinsveränderung herbeiführen kann. Vielleicht erhascht Ihr Geist kurzzeitig eine Ahnung des Göttlichen. Im Französischen wird dieses völlige Loslassen „der kleine Tod“ (la petit mort) genannt, da Sie im Orgasmus, genauso wie im Tod, sämtliche Kontrolle abgeben und sich vollkommen und vertrauensvoll dem „Hier und Jetzt“ hingeben.

Beim Empfangen einer AnandaWave®-Lingam-Massage ist es uns besonders wichtig, dass Sie sich vertrauensvoll dem Geschehen hingeben können. Sie müssen keine Erwartungen erfüllen. Das Erreichen eines Orgasmus ist uns willkommen, steht jedoch nicht im Vordergrund. Ebenso gut können Sie sich für einen meditativen und sanft verklingenden Abschluss oder für einen Big Draw entscheiden.

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Multiple Orgasmen?

Für viele Männer heißt Orgasmus „Schuss und Schluss“. Doch wie wir mittlerweile wissen, sind multiple Orgasmen nicht nur ein Vorrecht der Frauen. Auch einfallsreiche und bewusste Männer können mehrere Orgasmen während einer sexuellen Begegnung oder bei einer AnandaWave®-Lingam-Massage erleben. „Mann“ muss nicht immer ejakulieren um einen befriedigenden Orgasmus zu erleben.

Viele Menschen glauben irrtümlicherweise, dass beim Mann Samenerguss und Orgasmus identisch seien. Das ist häufig, jedoch nicht immer der Fall. Ejakulation ist eine körperliche Reaktion, der den Samen aus dem Körper schießen lässt, nicht mehr und nicht weniger. Der Orgasmus hingegen ist ein intensives emotionales und gefühlsmäßiges Energieerlebnis. Orgasmus und Ejakulation sind neurophysiologisch zwei völlig verschiedene Vorgänge, die Männer nur miteinander verknüpft haben, aber auch wieder voneinander lösen können.

Was wir dafür brauchen ist ein erlernbares Orgasmusbewusstsein. Der Orgasmus ist eine Sprache, die wir lernen können, wenn wir uns zu ihm herabbeugen und dem lauschen, was er uns zu sagen hat.

Surfen auf der Erregungswelle

Während einer Lingam-Massage oder beim Masturbieren seien Sie stets präsent bei allem, was in Ihrem Körper passiert. Spüren Sie jeder einzelnen Berührungsqualität nach, atmen Sie tief und bewusst bis hinunter in Ihren Beckenboden und machen Sie sich stets Ihren Erregungszustand bewusst. Befinden Sie sich bei 40%, 80%, 90% oder 99%? Spüren Sie genau hin zur Grenze Ihres „Points of no return“, der sich unwiderruflich bei 100% einstellt. Lernen Sie diesen Punkt ohne Wiederkehr kennen wie Ihre Geliebte und beginnen Sie nach und nach, immer näher an diesen Punkt heranzusurfen. Das bedarf einiges an gezielter Übung, und wir von AnandaWave® bitten die Männer beim Empfangen einer Lingam-Massage an dieser Stelle nicht zu verzagen, sondern den Weg bis dorthin zu genießen, ohne das Ziel dabei aus den Augen zu lassen. Es lohnt sich wirklich.

Der männliche Orgasmus geht der Ejakulation Bruchteile von Sekunden voraus. Eine Zeit, die Sie bei einer genügenden Sensibilität für Ihre Erregungskurve und den „Point of no return“ nutzen können, um die Ejakulation rechtzeitig zu stoppen. Das kann Ihnen durch gedankliche Konzentration, sofortiges Innehalten jeglicher Bewegung, Kontrolle des PC-Muskels, sanftes Beißen auf die Zähne, Hochrollen der Augen, sanftes nach unten ziehen Ihrer Hoden, dem kräftigen Zusammendrücken Ihrer Eichel zwischen zwei Finger, dem Drücken auf Ihren „Millionen-Dollar-Punkt“ (zwischen Anus und der Wurzel Ihres Lingams) und vielem mehr gelingen. Versuchen Sie bei all diesen Vorschlägen herauszufinden, was für Sie die beste Strategie ist und Ihnen am besten nutzt. Dann setzen Sie diese Technik immer wieder bewusst dafür ein.

Wie jedermann weiß, ist nach einem gewöhnlichen Orgasmus der Liebesakt beendet. Durch die Technik der Zurückhaltung kann ein Mann jedoch eine scheinbare Ewigkeit Sex genießen, ohne irgendwelche Nachteile zu erleben, da ohne Ejakulation nicht die Erektion eingebüßt wird. Durch die Zurückhaltung der Ejakulation kann der Mann während eines Liebesaktes oder während einer Lingam-Massage mehrere kleinere oder größere Orgasmen erleben.

Das Erleben eines Ganzkörperorgasmus

Samenzurückhaltung alleine bewirkt allerdings noch keinen Ganzkörperorgasmus. Dazu ist es noch wichtig, dass wir unsere Atmung vertiefen und unsere sexuelle Energie mit dessen Hilfe im ganzen Körper zirkulieren lassen.

Auf der orgastischen Skala erreicht ein Orgasmus ohne Ejakulation 98 bis 99 Prozent, doch er kann sich wiederholen, so oft es der Mann möchte. Durch die Zurückhaltung der Ejakulation bei gleichzeitiger sexueller Erregung erhöht sich die sexuelle Energie zunehmend. Wenn wir damit einige Male in die Nähe des „Point of no return“ surfen, beginnt unsere orgiastische Energie sich mehr und mehr im ganzen Körper auszubreiten. Es baut sich immer mehr Kraft in uns auf, die den ganzen Körper überflutet. Irgendwann erleben wir ein Umkippen in einen höheren Energiezustand und unserem Erleben intensiver Ganzkörperorgasmen steht nichts mehr im Weg. Ein Ganzkörperorgasmus kommt vor, wenn die Sexualenergie und Atemenergie so stark aufgebaut werden, dass die erotischen und sexuellen Gefühle im ganzen Körper zirkulieren können.

So ein Ganzkörperorgasmus geht viel tiefer und hält wesentlich länger an als der gewöhnliche Orgasmus. Der gewöhnliche Orgasmus, der auf der orgastischen Skala zwar 100 Prozent erreicht, dauert hingegen nur eine halbe Sekunde. Bei einem Ganzkörperorgasmus füllt sich der ganze Körper mit einer strömenden Wärme und wird zu einem wohligen Schaudern. Die Gefühle sind nicht nur auf den Genitalbereich beschränkt, sondern zirkulieren überall in unserem ganzen Sein. Hinterher fühlt „mann“ sich nicht geschwächt und ausgepumpt, sondern voller Energie und Tatkraft.

Orgasmusbewusstsein während der AnandaWave®-Lingam-Massage

In der AnandaWave®-Lingam-Massage können feine Abstufungen in den Stimulationsmöglichkeiten erprobt werden, was das sexuelle Erlebnispotenzial erweitert. Der Mann lernt während der Lingam-Massage, seinen Orgasmus und seine Ejakulation in größere Bewusstheit zu bringen, den Orgasmus willentlich zu lenken bzw. zu begleiten, was häufig den sexuellen Genuss erhöht und zu einem intensiveren Höhepunkt führt. Ebenso kann der Masseur/die Masseurin durch die Art der Berührung den männlichen Orgasmus mit beeinflussen, insbesondere, indem er/sie die Energie über den ganzen Körper immer wieder verteilt. Bei der Stimulation halten Spannung und Entspannung sich die Waage.

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Erektion: So kommt sie zustande

Klarheit, Potenz und Zielgerichtetheit sind ganz wesentliche männliche Qualitäten. Diese werden symbolisiert durch eine kraftvolle Erektion, die gelebt und geehrt werden möchte.

Der Phallus repräsentiert körperliche Fruchtbarkeit und steht gleichzeitig für geistige Schöpferkraft, für Macht und vor allem für eine innere Haltung des „Zu-sich-selbst-Stehens“.

Mit der AnandaWave®-Lingam-Massage erleben Männer, wie sie diese Qualitäten wieder bewusst in ihrer Sexualität entwickeln und in sich verankern können.

Weichheit, Hingabe und Öffnung erleben Männer vor allem über das Empfangen einer AnandaWave®-Anal-und-Prostata-Massage.

In einer Umfrage der Zeitschrift „Men´s Health“ sagten aber 74% der Männer, dass sie in ihrem Leben schon einmal an einer länger andauernden Erektionsstörung gelitten haben.

Erektion entsteht aus der Entspannung heraus

Eine Erektion lässt sich nicht erzwingen: Ganz im Gegenteil, alle Männer wissen, dass der Versuch, eine Erektion zu erzwingen oder auch nur herbeizusehnen, in einem Desaster enden wird. Der Mann, der darauf konditioniert ist, Probleme mit Willenskraft zu lösen, ist seinem Lingam hilflos ausgeliefert. Und je mehr die Erektion „gefordert“ wird, umso weiter rückt sie in die Ferne.

Damit eine Erektion entsteht, benötigen wir zugleich äußere Reize wie auch eine innere Empfänglichkeit dafür. Ist der Mann entspannt, kann er sexuelle Reize, die durch eine Berührung, durch Geruch, einen Gedanken, einen Anblick, Zärtlichkeiten oder Massage ausgelöst werden, überhaupt erst wahrnehmen. Diese Impulse erregen das Nervensystem und die Erotisierungszentren. Das Gehirn schüttet bestimmte Hormone aus und der Parasympathikus wird aktiv.

Der Parasympathikus ist verantwortlich für die Verlangsamung von Atmung und Herzschlag und wird dann aktiv, wenn wir ruhig werden, wodurch wiederum der Zustand der Entspannung vertieft wird. Die „Einlass-Arterien“ des Lingams können sich öffnen, wodurch das Blut in die Schwellkörper strömt. Die vermehrte Blutfülle übt gleichzeitig Druck auf die Venen im Lingam aus, wodurch nur wenig Blut wieder abfließen kann. Dadurch steigt das Volumen der Schwellkörper auf das Drei- bis Vierfache an und der Lingam wird steif. Dieses wundervolle Geschehen kann jedoch nicht willentlich gesteuert werden und findet auch im Schlaf statt. Alle 70 bis 100 Minuten bekommen Männer eine Erektion, wofür sie nicht einmal erotische Träume brauchen. Es gehört quasi zum körpereigenen Service, den Lingam regelmäßig mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Nur so, für alle Fälle.

Im Normalzustand, ohne sexuelle Erregung, ist der Sympathikus aktiv und stimuliert direkt Herzschlag und Atmung. Er bewirkt, dass sich die „Einlass-Arterien“, die sogenannten Rankenarterien, im Lingam verengen und dadurch die Schwellkörper nur mit wenig Blut versorgt werden. Das Blut fließt direkt in die Venen zurück. Der Lingam ist schlaff und weich.

Die Formel ist also ganz einfach: Erigieren bedeutet viel Bluteinstrom, wenig Blutausstrom. Erschlaffen bedeutet viel Blutausstrom, wenig Bluteinstrom. Das ist für den Gebrauch Ihres Lingams eine äußerst wichtige Information. Das für die Erektion so wichtige Blut schießt also nicht durch Muskelkraft und Anstrengung in den Penis, sondern durch die Entspannung der „Einlass-Arterien“. Daher ist Entspannung ein wesentlicher Faktor für eine starke und dauerhafte Erektion.

Zu erwähnen ist noch, dass das sexuelle Lustempfinden des Mannes beim Empfangen einer AnandaWave®-Lingam-Massage im Falle einer Erektion stärker ist als ohne Erektion. Ohne Erektion jedoch erfährt der Mann vielleicht nicht die gleiche sexuelle Lust, wohl aber eine sehr lustvolle Sensibilität, die sehr tief gehen kann. Erektion oder Nichterektion sind also kein Beweis für das „Gelingen“ bzw. „Nichtgelingen“ einer AnandaWave®-Lingam-Massage. Beides kann geliebt und gegrüßt werden.

Die Erektionsfähigkeit unterstützen

Jede Form von sexuellen Schwierigkeiten erzeugt beim Mann eine verständliche Verunsicherung. Nichts jedoch versetzt ihn derart in Panik und Angst wie der Verlust seiner Erektion.

Wir von AnandaWave® begegnen Ihnen mit Kompetenz, Achtung und echter Verbundenheit und vermitteln Ihnen als Mann das vertrauensvolle Gefühl, dass Sie so wie Sie sind, sich zeigen, ausdrücken und „stattfinden“ können. Dadurch sind die Chancen groß, dass sich die psychologischen Themen, die mit einer Erektionsschwäche verbunden sind, lösen und klären. Es gibt natürlich auch Männer, die trotzdem nicht erigieren. Das kann organische Gründe haben, altersbedingt sein, oder auch an Ursachen liegen, die uns verborgen bleiben.

Wichtig ist auch der spielerische Umgang – es geht weder um Leistung noch um Fleißkärtchen. Die Sexualität eines Menschen ist so einmalig wie sein Fingerabdruck. Ihre Chance liegt darin, Last in Lust, Frust in Genuss und Verklemmtheit in Gelöstheit umzuwandeln. Wo alte Traumata den Weg behindern, können Liebe und Achtung uns Geborgenheit vermitteln. Dann lässt sich auch Impotenz überwinden, denn: Liebe heilt alle Wunden.

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Frühzeitige Ejakulation (Ejaculatio Praecox)

Schon wieder zu früh?
Ejakulation ohne Genuss?
Enttäuschte Partnerin?

Nicht wenige Männer – Tendenz steigend – sind genau mit diesem Problem beschäftigt, welches als „Frühzeitige Ejakulation” bzw. „ejaculatio praecox” bezeichnet wird. Konkret bedeutet dies, dass der Mann schneller zum Orgasmus bzw. zur Ejakulation kommt, als er oder die Partnerin/der Partner es sich wünschen. Diese offensichtliche „Nichtkontrolle” über ihre Leistungs- und Genussfähigkeit, kann Männer enorm verunsichern. Denn ist es nicht so, dass genau das von einem „richtigen Mann” erwartet wird? Ein Teufelskreislauf beginnt, der einen einfühlsamen, verständnisvollen Rahmen benötigt, um diesem Leistungsdenken und Leistungsdruck zu entkommen. Jetzt kann echter Kontakt entstehen. Kontakt zum eigenen Selbst, den Gefühlen und Bedürfnissen, der Sexualität und Lust. Daraus kann Kontrolle aus einem Bedürfnis und nicht aus einem Leistungsdenken heraus (wieder?) ermöglicht werden.

Ejakulationskontrolle mit der AnandaWave®-Lingam-Massage

Die AnandaWave®-Lingam-Massage bietet Ihnen die Möglichkeit, einen klaren und einfühlsamen Zugang zu Ihrer Sexualität zu finden. Die Wahrnehmung dessen, was ist, der Langsamkeit und auch der Genussfähigkeit, werden dabei eine große Bedeutung beigemessen. So können sie fühlen, was Sie fühlen (was immer es ist). In diesem „Hier und Jetzt“ sind Sie voll bewusst. Sie entspannen sich in dem, was Ihnen Ihr Körper signalisiert.

Nehmen Sie sich während der Lingam-Massage die Zeit, tief und bewusst zu atmen und zu beobachten, wo genau Sie sich mit Ihrer Erregung bei einer Skala von 1-100% befinden. Dabei ist mit 100% der „Punkt ohne Wiederkehr“ gemeint, dass heißt, die Ejakulation ist eingeleitet und kann nicht mehr gestoppt werden. Je besser Sie Ihre Erregung einschätzen, umso bewusster können Sie den Prozess begleiten.

Die besten Tipps zur Vermeidung einer frühzeitigen Ejakulation nutzen Ihnen jedoch überhaupt nichts, sofern Sie sich immer noch für „die kleine Lösung“ entscheiden und dem Sog des Ejakulationsreflexes aus Gewohnheit und/oder der Sucht nach „Erleichterung“ nachgeben. Ihre eindeutige Entscheidung, sich der „großen Lösung“ zu nähern, um wirklich tiefe sexuelle Erfüllung zu erleben, ist letztendlich das, was Ihnen hilft zu lernen, weiterzuatmen, nicht zu ejakulieren und die wachsende Erregung im ganzen Körper zirkulieren zu lassen.

Viele Männer berichten, dass ein Orgasmus, der bereits nach ein paar Minuten eintritt, sich wie ein „winziger Funke“ im Vergleich zu den gewaltigen Leuchtfeuern an Orgasmen anfühlt, die nach 30 bis 60 Minuten wellenartiger sexuell-erotischer Ausdehnung im Körper entstehen. Die in unserer Lingam-Massage erfahrbaren Orgasmen wirken oft noch tagelang kraftspendend und erfüllend nach. Sobald in Ihnen die Entscheidung klar ist, ist das Wichtigste zur Vermeidung von frühzeitiger Ejakulation geleistet.

Bei der Lingam-Massage können Sie Ihrer Masseurin/Ihrem Masseur ein eindeutig vereinbartes Zeichen (zum Beispiel das Heben der Hand) geben, sobald Sie sich dem „Punkt ohne Wiederkehr“ nähern. Bei weniger geübten ist es wichtig, das Zeichen bereits bei 70% oder 80% zu geben. Bei etwas mehr Erfahrung reicht es, das Handzeichen bei vielleicht 95% oder sogar 98% zu geben. Die Stimulation wird dann sofort gestoppt, die erotische Energie im ganzen Körper durch Ausstreichungen verteilt und durch gleichzeitig tiefes Atmen kann die Übererregung verschwinden und damit auch Schrittchen für Schrittchen die vorzeitige Ejakulation. Gleichzeitig können Sie den PC-Muskel (ihren Muskel im Beckenboden) pressen und sich darauf konzentrieren, die Energie im Körper hochzuleiten. Dadurch geschieht ein „ Umprogrammieren“ Ihrer Sexualität. Sie erleben Ihre Sexualität bewusst und dadurch wesentlich lustvoller und tiefer und entwickeln dabei ganz nebenbei „sexuelle Reife“.

Wichtig: Jede Anstrengung bewirkt das Gegenteil. Vorzeitige Ejakulationen werden nicht durch Anspannung vermieden, sondern durch Bewusstheit, eine klare Entscheidung, Hingabe und Entspannung.

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Anatomie der Lustorgane

Auch wenn sich bei der männlichen Sexualität fast alles im sichtbaren und tastbaren Bereich befindet, werden Sie auf interessante Entdeckungen stoßen und zu Ihrer Sexualität einen neuen Bezug gewinnen, wenn Sie sich genügend Zeit nehmen, den eigenen Lingam mit allem was zu ihm gehört zu erforschen: Schaft, Eichel, Vorhaut, Frenulum, Harnröhrenöffnung, Skrotum, Hoden, Damm, sowie Prostata und dem Anus, den nicht sichtbaren Bereichen der männlichen Sexualität.

Um einer „neuen männlichen Sexualität“ Platz zu machen, die genauso mit Weichheit und Sensibilität wie mit Macht, Stärke und Kraft jenseits von Leistungsdruck und Versagerangst gelebt werden kann, bedarf es einer soliden Kenntnis des eigenen Körpers sowie der Bereitschaft, Altes loszulassen und sich innerlich mit sich selbst und den eigenen sexuellen Wünschen und Sehnsüchten auseinanderzusetzen. Tiefer und vor allem liebevoller Kontakt zur eigenen Sexualität, zu den eigenen Geschlechtsorganen, ermöglichen Ihnen ein ganz neues Verständnis. Sie durchdringen quasi Ihre Sexualität.

Immer mehr Frauen und Männer werden sich darüber bewusst, dass der Lingam als „Liebesorgan“ verstanden werden möchte. Sie geben es auf, den Penis auf ein reines „Funktionsorgan” zu reduzieren, also etwas, das zu erigieren und ohne wirklichen Kontakt mit dem Fühlbewusstsein Orgasmen zu produzieren hat. Es geht im Umgang mit dem Lingam um mehr als darum, „ihn“ hoch-, hinein- und wieder hinauszubringen. Sondern darum, Bewusstheit in den Lingam zu bringen. Diese Bewusstheit können wir mit anderen teilen – und erleben dadurch eine ganz neue Qualität in der Sexualität. Es ist eine neue Art zu lieben und zu leben.

Der Penis

Am Körper unterhalb des Schamhügels beginnt der Schaft des Penis, der mit der hervorstehenden runden männlichen Eichel (Glans penis) endet, die wie eine runde Kappe auf dem Schaft sitzt. Die Haut um den Penisschaft fühlt sich weich und beweglich an und geht über in die Haut der Eichel, die meist deutlich röter ist als der davorliegende Schaft. Wenn der Mann nicht beschnitten ist, so ist die männliche Eichel von einer Vorhaut bedeckt. Wenn die Vorhaut vorsichtig zurück gezogen wird, kann man sehen und fühlen, dass die Haut zwischen Schaft und Eichel deutlich dünner und auch empfindlicher ist als die restliche Haut. Vorne an der Eichel verbindet das Frenulum die Unterseite des Penis mit der Eichel.

Anatomie des Lingams

Die Eichel ist im nicht erigierten Zustand sehr empfindlich, insbesondere gegenüber unsanfter Berührung. Aus dem Grund möchte der Mann anfangs lieber am Schaft als an der Eichel berührt werden. Ist der Penis erigiert, lässt die Empfindsamkeit der Eichel nach. Sehr sensibel sind auch die Nervenenden am Frenulum, wodurch die gekonnte Berührung an dieser Stelle, insbesondere im erigierten Zustand, für den Mann extrem lustvoll sein kann.

Rechts und links neben dem Frenulum, direkt unter dem Eichelrand, befindet sich die so genannte „männliche Klitoris“, ein Bereich, der homolog gesehen der weiblichen Klitoris entspricht. Dieser delikate Bereich ist für die meisten Männer noch unerforscht, da die männliche Ejakulation/der männliche Orgasmus gemeinhin vorwiegend durch Reibung der Vorhaut über die Eichel ausgelöst wird. Wenn diese Stelle gut massiert und verwöhnt wird, kann er eine Quelle großer sexueller Lust für den Mann sein.

An der Spitze der Eichel befindet sich die Öffnung der Harnröhre, welche eine beeindruckende Doppelfunktion aufweist: Sowohl die Samenflüssigkeit – eine Mischung von Sekreten aus Hoden, Samenbläschen, Prostata und der Cowperschen Drüse – als auch der Urin aus der Blase fließt durch sie – jedoch niemals beides gleichzeitig. Es ist wie bei einer Einwegschaltung.

Der Hoden

Unterhalb des Lingams, mit dem Unterleib verbunden, befindet sich deutlich sichtbar der Hodensack (Skrotum), der rechts und links die beiden ovalen Hoden enthält. Das Skrotum ist homolog mit den weiblichen äußeren Venuslippen (Schamlippen), die Hoden selbst sind homolog mit den weiblichen Eierstöcken. Der Hodenbereich ist, insbesondere im nicht erregten Zustand sehr schmerzempfindlich gegen Druck und Quetschung. Er liebt es dahingegen, zart in den Fingern gehalten und sanft gekrault oder gestreichelt zu werden. Die Hoden selbst fühlen sich wie kleine Aprikosen zwischen den Fingern an und sind wie oben erwähnt sehr empfänglich für sanfte Berührungen, insbesondere, wenn zugleich der Lingam gestreichelt wird.

Eine sehr interessante Möglichkeit ist es, mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig einen Ring um den Hodensack oberhalb der Hoden zu machen (bitte die Hoden dabei nicht quetschen), so dass diese richtig prall sind. Viele Männer empfinden diesen „Hodenring“ als sehr stimulierend, was meist auch die Erektion steigert. Wenn man den Hodenring wieder löst kann man die Samenstränge richtig zwischen die Finger nehmen und die Haut des Hodensacks sanft auseinander ziehen und massieren.

Für manche Männer fühlt sich eine Hodenmassage einfach nur wunderbar an, für andere ist sie eher unangenehm. Man braucht somit ein wenig Feingefühl dafür, welche Form der Berührung anregend und welche unangenehm ist. Das Berühren, Reiben und sanfte Ziehen am Hoden regt die Testosteronproduktion an und erhöht die Zahl der Spermien.

Damm, Prostata und der „Punkt der Millionen Goldstücke“

Zwischen Anus und Skrotum befindet sich der Damm (Perineum), der für die Liebeskunst und die männliche Lust extrem wichtig ist.

Wenn Sie mit dem Finger das Perineum erkunden, können Sie sehr deutlich den Hügel direkt hinter den Hoden, der die Wurzel des Lingams bildet, spüren. Genau dahinter befindet sich parallel zum After der „Punkt der Millionen Goldstücke“, ein weicher, nachgiebiger Bereich, in den Sie bis zum zweiten Fingerknöchel hineindrücken können. Oberhalb davon liegt die Prostata, die von dieser Stelle aus berührt und massiert werden kann. Die meisten Männer und Frauen sind überrascht, wenn sie entdecken, dass die Prostata unerwartet empfindsam für sexuelle Stimulation ist.

Die Prostata ist eine Drüse in der Größe einer Kastanie. Sie befindet sich unmittelbar über dem Perineum, direkt hinter dem Schambein im Zentrum des Beckens. Erst in dieser Zeit entdecken immer mehr Menschen, dass die Prostata homolog ist zum G-Punkt der Frau. Aus diesem Grund wird sie oft auch als „männlicher G-Punkt“ bezeichnet und kann ebenso wie der G-Punkt der Frau für tiefere und anhaltendere Empfindungen beim Orgasmus des Mannes sorgen. Prostata-Orgasmen verbinden den Mann mit seiner rezeptiven Seite, während Lingam-Orgasmen den Mann eher mit seiner dynamischen Kraft verbinden.

Der Anus

Durch seine Nähe zur Prostata und der Vielzahl an sensiblen Nervenenden ist der Anus eine überaus erogene Zone. Viele Männer haben gar keine oder nur sehr wenig Erfahrung mit den Berührungen und der Stimulation am Anus. Das liegt sicherlich daran, dass dieser Bereich nach wie vor tabuisiert und vor allem als schmutzig und übelriechend abgewertet wird. Bei manchen Männern kommt die Angst dazu, für homosexuell gehalten zu werden oder sich zum „Weibchen“ machen zu lassen. Sicherlich ist es wichtig, den Anus sauber zu halten, da ansonsten Bakterien übertragen werden können, doch ansonsten ist nicht erklärlich, warum der Anus so unglaublich sensibel und sexuell empfindlich ist, wenn dieser lediglich zur Ausscheidung dienen soll. Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass nur schwule Männer sich mit dem Anus beschäftigen, dass es „pervers“ oder „schmutzig“ sei, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht in der Beschäftigung mit dem Anus um das Hinschauen, der wertfreien Wahrnehmung, Zuwendung und Entdeckung, die wir mit ihm machen können. Tatsache ist, dass der Anus – entsprechende Hygiene vorausgesetzt – normalerweise „sauber“ ist und für Männer wie Frauen ein wertvolles Erkundungsgebiet darstellt. Um dies zu erfahren müssen wir alte Vorurteile, Scham und Anerzogenes loslassen und uns dieser Quelle der Lust und Hingabe einmal vorurteilsfrei zuwenden.

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Selbstliebe-ritual für den Mann

Eine persönliche Anleitung von Michaela Riedl

Erfüllende Sexualität für Männer bedeutet, die eigene sexuelle Energie bewusst zu begleiten.

Sexuell präsente Männer verfügen über eine gute Feinwahrnehmung ihres eigenen Erregungszustandes und sind für den Ejakulationszeitpunkt bereits im Vorfeld sensibilisiert.

Die Lingam-Selbstmassage verbunden mit der Stop- and Go-Methode kann Ihnen helfen, damit in Kontakt zu kommen.

Auch lässt sich die Trennung des Orgasmus vom Samenerguss sowie die Energieerfahrung mit dem Big Draw damit üben.

Dieses Selbstlieberitual ist jedoch auch sinnvoll, wenn Sie einfach lernen möchten, die Ejakulation einfach nur lange und genussvoll hinauszuzögern.

Lingam-Selbstmassage, verbunden mit der Stop-and-go-Methode

  • Bevor Sie sich auf Ihre Genitalien konzentrieren, denken Sie daran, Ihren übrigen Körper, insbesondere Bauch, Oberschenkel und Brustwarzen zu berühren und zu massieren.
  • Massieren Sie sich so, wie es Ihnen gefällt. Stimulieren Sie den gesamten Lingam, den Hodensack und den Damm.
  • Achten Sie auf Ihre Erregungskurve. Versuchen Sie den Anstieg der Erregung zu verfolgen: Achten Sie auf das Kribbeln an der Lingamwurzel, beobachten Sie die Erregungsstadien, achten Sie auf die Beschleunigung Ihrer Atmung und Ihres Pulses.
  • Steigern Sie dann die Stimulation bis kurz vor der kritischen Schwelle, dem „Point of no return“, dann halten Sie inne, atmen Sie ruhig und spannen Sie Ihren PC-Muskel rund um Ihre Prostata an. Darüber hinaus können Sie den Samenerguss auch hinauszögern, indem Sie auf den „Jen-Mo-Punkt” drücken, die Hoden sanft nach unten ziehen, die Lingamspitze mit der Hand zusammendrücken oder einfach Ihren Geist dazu einsetzen. Was jedoch am wichtigsten ist: Beobachten Sie genau Ihren Erregungsverlauf und halten Sie rechtzeitig inne – nicht zu kurz vor dem „Point of no return“.
  • Wenn Sie Fantasien brauchen, um in Erregung zu kommen, dann stellen Sie sich vor, dass Ihr Lingam von einer wunderschönen Yoni aufgenommen wird, da dies der Realität der sexuellen Erfahrung am nächsten kommt.
  • Es kommt bei dieser Übung darauf an, in sich selbst hineinzuspüren, immer wieder bis tief in das Becken zu atmen und die eigenen sexuellen Reaktionsweisen bewusst spüren zu lernen. Beobachten Sie immer genau, wo Sie sich mit Ihrer Erregung auf einer Skala von 1 bis 100% gerade befinden.
  • Wenn Sie sich sehr erregt fühlen, dann stellen Sie sich vor, wie die sexuelle Energie entlang Ihrer Wirbelsäule mithilfe von Visualisierung und Ihrer Einatmung bis zum Scheitelpunkt nach oben gezogen wird und mit Ihrer Ausatmung wieder an der Mitte Ihrer Vorderseite nach unten zurück zum Damm fließt. Lassen Sie die sexuelle Energie in Ihrem Körper fließen und sich ausbreiten.
  • Wiederholen Sie dieses Stoppen und Starten einige Male, bis Sie sich immer sicherer fühlen. Streichen Sie immer wieder Ihren ganzen Körper aus, verteilen Sie die Energie in Ihrem Körper und beziehen Sie auch Ihre Hoden und den Damm mit ein. Können Sie spüren, wie sich die Energie wie Wellen in Ihrem Körper ausbreitet, wie die Energie in Ihrem Körper zirkuliert?
  • Wenn Sie mögen, können Sie sich nach einer Weile mit einer Ejakulation belohnen. Wenn Sie Ihre Ejakulation jedoch zurückhalten und diese Energie für Ihre Gesundheit und Kreativität oder auch für einen Ganzkörperorgasmus ohne Energieverlust nutzen möchten, dann empfiehlt es sich, an dieser Stelle den Big Draw zu praktizieren. Stellen Sie sich vor, wie die sexuelle Energie sich im ganzen Körper, in allen Zellen verteilt und von ihnen aufgenommen wird, oder auch den Körper leicht zittern oder vibrieren lassen.
  • Genießen Sie Ihren Orgasmus wie auch immer und nehmen Sie sich Zeit, diesem Gefühl genügend lang nachzuspüren.

Für alle, die konkrete Unterstützung suchen:
Sexualberatung und Massage mit Gitta Arntzen

Training PC-Muskel

Direkt hinter dem Hoden und vor dem After befindet sich der Damm. Am Damm können die meisten Männer ihren sogenannten PC-Muskel (Pubococcygeus) am besten spüren, der dort ca. 2-3 cm unter der Hautoberfläche liegt. Der PC-Muskel spielt eine ganz zentrale Rolle beim Steigern der sexuellen Energie und Lust beim Mann.

Dieser Muskel erstreckt sich vom Schambein bis zum Steißbein und verbindet Anus und Genitalien mit Gesäßknochen und Beinen. Er breitet sich wie ein Schmetterling im gesamten Beckenboden aus, umgibt die Vorsteherdrüse und kontrolliert das Öffnen und Schließen von Harnröhre, Samenkanal und Anus. Wenn Sie dringend Wasser lassen müssen und keine Toilette in Sicht ist, ist das der Muskel, auf den Sie sich verlassen. Sie können ihn auch deutlich spüren, wenn Sie beim Urinieren versuchen, den letzten Harntropfen herauszupressen.

Die bewusste Stärkung Ihres PC-Muskels kann Ihnen zu genussvolleren Orgasmen und zu stärkeren Erektionen verhelfen. Zudem ist es Männern möglich, mit Hilfe des PC-Muskels den Orgasmus von der Ejakulation zu trennen, weshalb dieser Muskel auch eine wichtige Rolle bei der Ejakulationskontrolle spielt. Mit Hilfe dieses Muskels können Sie quasi ein regelrechtes Bodybuilding für Ihren Lingam erreichen. Durch gezieltes Training kann Ihr Penis gestärkt und energetisiert werden. Ein guter Muskeltonus kann somit ein regelrechter Powerlieferant in allen Lebenslagen sein.

Ist der PC-Muskel zu verkrampft und steht er unter einer ständigen Spannung, so kommt dort kein Gefühl, keine sexuelle Erregung an. Ihr Becken ist dann wie eine Wand, an der jegliches Gefühl abprallt. Ist Ihr PC-Muskel zu schlaff und verfügt über wenig bzw. überhaupt keine Spannung, so verpufft Ihre Energie. Es baut sich keine Spannung auf und kein Gefühl, keine sexuelle Erregung kann gehalten, geschweige denn ausgedehnt werden. Weder können Sie damit Ihren Urin halten (Inkontinenz), noch können Sie damit Ihre Ejakulation kontrollieren oder Ihren Lingam stärken.

Sie können mit ein paar einfachen Übungen den Tonus Ihres PC-Muskels in eine gute Spannung versetzen. Dann kann sich in Ihrem Becken die sexuelle Energie aufbauen, ausdehnen und dort über längere Zeit gehalten werden. Damit können Sie Ihre Erektionen stärken, intensivere Orgasmen erleben und diese vom Samenerguss trennen. Das Anspannen des PC-Muskels stimuliert beim Mann auch die Prostata. Auf diese Weise werden Hormone und Endorphine freigesetzt, die eine gefühlsmäßige Hochstimmung in Ihnen auslösen können.

Doch genug der Vorrede. Beginnen Sie mit den Sexercises.

Übung für die Beckenbodenmuskulatur

  • Setzen Sie sich entspannt und gerade auf ein Meditationskissen oder auf die vordere Kante eines Stuhls mit den Füßen parallel auf dem Boden (bitte nicht
  • anlehnen, da Sie ansonsten nicht richtig aufgerichtet sind).
    Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem Beckenboden. Dann atmen Sie durch den vorgeschobenen Mund langsam saugend ein und auf „Haahh“ genussvoll durch den weit offenen Mund wieder aus. Diese tantrische Energieatmung kann und darf Ihnen auch Lust bereiten. Setzen Sie diese Atemform während der ganzen Übung fort.
  • Die Geste der Stute: Ziehen Sie mit der sanft saugenden Einatmung den Aftermuskel zusammen und entspannen Sie diesen wieder mit der genussvollen Ausatmung auf „Haahh“. Wiederholen Sie das ungefähr 30-mal: 10-mal ganz langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell. Spüren Sie dieser Übung kurz nach.
  • „Ich-muss-mal-Übung“: Ziehen Sie jetzt mit der sanft saugenden Einatmung die Harnröhre zusammen, so als wollten Sie beim Urinieren den Strahl unterbrechen und entspannen Sie diesen wieder mit der genussvollen Ausatmung auf „Haahh“. Wiederholen Sie das ungefähr 30-mal: 10-mal ganz langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell. Gönnen Sie sich auch hier eine kurze Nachspürzeit.
  • Der große Aufzug: Ziehen Sie jetzt mit der sanft saugenden Einatmung den mittleren Beckenboden hoch und lassen Sie diesen mit der Ausatmung auf „Haahh“ wieder los, so als wäre Ihr Beckenboden eine Hand, die sich mit der Einatmung zur Faust zusammenzieht und mit der Ausatmung wieder locker und weit öffnet. Wiederholen Sie auch diese Übung ungefähr 30-mal: 10-mal ganz langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell.
  • Legen Sie sich entspannt auf den Boden und spüren Sie dem Wärmegefühl in Ihrem Beckenboden nach. Spüren Sie, wie sich die Energie in Ihrem Körper ausbreitet und Ihre Zellen verjüngt.

Da die Beckenbodenmuskeln miteinander verbunden sind, ist es nicht möglich, die einzelnen Muskeln vollständig isoliert voneinander zu bewegen. Doch eine Unterscheidung und dadurch das gezielte und wirkungsvolle Training der verschiedenen Muskelpartien ist durchaus möglich und sinnvoll. Am Anfang mag diese Unterscheidung für Sie noch schwierig sein, doch das ist reine Übungssache.

Ihren PC-Muskel können Sie auch jeder Zeit ganz unauffällig bei jeder Gelegenheit trainieren. So beispielsweise beim Autofahren, wenn Sie vor einer roten Ampel stehen, wenn Sie vor Ihrem PC sitzen oder beim Zähneputzen. Sehr sinnvoll können Sie ihn auch beim Urinieren trainieren, indem Sie 6-8 Mal oder öfter Ihren Urinstrahl unterbrechen.

Das bewusste Anspannen und Loslassen dieses Muskels, verbunden mit einer bewussten Ein- und Ausatmung (beim Anspannen einatmen und beim Loslassen ausatmen), können Sie auch immer wieder während der AnandaWave®-Lingam-Massage bewusst einsetzten.

Viel Spaß wünschen Ihnen Michaela Riedl, Gitta Arntzen und das ganze Team von AnandaWave.

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Ganzkörper-orgasmus und Big Draw

Wie man einen Höhepunkt ohne Ejakulation erlebt

Der Big Draw ist eine Möglichkeit, einen Höhepunkt ohne Ejakulation zu erleben. Die Auswirkungen des Big Draws, einer Atem- und Kontraktionsübung des gesamten Körpers, können körperlich und energetisch dem Orgasmus sehr ähnlich sein. Physiologisch gesehen kommt es bei einem Big Draw und einem Orgasmus quasi zu den gleichen Reaktionen.

Durch die Anspannung der Muskeln wird die Erregung auf ein höheres Level gehoben. Beim Loslassen und Entspannen fällt das Nervensystem in seiner Erregung ab – gleich einem Wasserfall, der aus großer Höhe mit enormer Kraft und Spannung in einen ganz tiefen, ruhigen See herabstürzt.

Der wichtigste Punkt kommt jedoch direkt nach dem Big Draw. Wenn durch die Veränderung im Nervensystem die Energie in den ganzen Körper strömt, kommt es zu einer Ruhe wie in einer tiefen Meditation. Das ist der Moment, an dem der Mann einen unglaublichen Frieden und Glückseligkeit erfahren kann. Zwischen dem Big Draw und der tiefen Ruhe liegt die Zeit der Freiheit, in der sich Veränderungen manifestiere n können.

Die Ejakulation: Das Gold und Silber des Mannes

Viele Männer sind es gewohnt, ihre sexuelle Erfahrung mit einer Ejakulation zu beenden und so die Erregung in eine zwar tiefe Entspannung übergehen zu lassen, die gleichzeitig jedoch oft einen Energieverlust mit sich bringt.

Bei der Ejakulation des Mannes bereitet sich der Organismus darauf vor, neues Leben in die Welt zu setzen, deshalb steuern alle Organe und Drüsen des Mannes ihr „Gold und Silber“, das heißt Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren bei. Auch die sexuelle Kraft des Mannes wird manchmal mit der Ejakulation „entlassen“, was dem Erleben eines Ganzkörperorgasmus zumeist entgegenwirkt.

Für junge Männer ist ein Orgasmus mit Ejakulation oft eine willkommene Erleichterung um Spannungen abzubauen, viele ältere Männer jedoch erfahren immer wieder, dass zu häufiges Ejakulieren sie eher müde und schlapp macht, und suchen eine Alternative.

Ganzkörperorgasmus und erotische Trance

Samenzurückhaltung alleine bewirkt allerdings noch keinen Ganzkörperorgasmus. Dazu ist es noch wichtig, dass wir unsere Atmung vertiefen und unsere sexuelle Energie mit dessen Hilfe im ganzen Körper zirkulieren lassen.

Die sinnliche AnandaWave®-Massage bewirkt diesen Energievorgang auf eine erdenklich einfache Weise: indem mann einfach entspannt, genießt, atmet und die Energieströme im eigenen Körper verfolgt. Die Massage weckt die Körperenergien und bringt sie mit langen Ausstreichungen immer wieder ins Gleichgewicht. Das führt zu einem Strömen und Pulsieren und schließlich zu einer Ganzkörpererfahrung, die an Lustempfindung nachhaltiger und angenehmer sein kann als ein sexueller Höhepunkt: „Die Welle der Glückseligkeit reiten“ kann dieses Gefühl treffend genannt werden. Ihr Körper wird sich danach nicht geschwächt, sondern gekräftigt und erholt anfühlen.

Wenn die Energie zum Fließen kommt, gehören zu den häufigsten Empfindungen ein starkes Kribbeln und Pulsieren im Körper. Oft löst die Energie auch ein leichtes Zucken, Wärme und Kitzeln aus. Wenn ein Mann über den Weg der Atmung und der erotischen Berührung in diese erotische Trance eintaucht, kann er eine Ebene erreichen, die nichts mehr mit Fantasie oder bestimmten Verhaltensmustern zu tun hat. Er geht durch ein Tor zu anderen Ebenen des Bewusstseins.

Big Draw – die Praxis

Wenn Sie Ihre aufgebaute Energie, diese strömende Wärme und das wohlige Schaudern während dem Empfangen der Lingam-Massage an dieser Stelle nicht durch eine Ejakulation nach außen explodieren lassen, sondern lieber für Ihre Kreativität und Gesundheit nutzen möchten, dann ist für Sie der Big Draw das Richtige.

Der „Big Draw“ dient dazu, Ihre komplette aufgebaute sexuelle und erotische Energie im ganzen Körper zu verteilen. Damit vermeiden Sie, dass sich die Energie nur auf den Genitalbereich beschränkt, und Sie verhindern ein sexuelles „Gestautsein“, was leicht passieren kann, wenn Sie nicht ejakulieren.

Anleitung zum Big Draw:

  • Atmen Sie kurz vor der Ejakulation ganz langsam und tief aus.
  • Achten Sie darauf, dass Sie auch Ihre Restluft im Körper ausatmen. Am besten gelingt Ihnen das, wenn Sie diese Luft auf „fffff“ ausatmen. Wenn Sie komplett ausgeatmet haben, dann entsteht ein „Lufthunger“, der Sie automatisch zum entspannten Einatmen in den Bauchraum animiert.
  • Nehmen Sie einen tiefen Atemzug.
  • Verschließen Sie After und Hals und halten Sie die Luft mindestens eine Minute lang an.
  • Dabei ballen Sie Ihre Fäuste und spannen alle Muskeln so fest wie möglich an. Wenn Sie möchten, können Sie dabei auch noch Ihre Knie anwinkeln.
    Halten, halten, halten – und dann loslassen.
  • Völlig entspannen und nachspüren, was in Ihrem Körper jetzt passiert

In der Sexualität sind die Menschen meist sehr aktiv. Doch dadurch, dass es während der Lingam-Massage nur ein Empfangen gibt, ist Ihr Körper und Ihr ganzes Sein eingeladen, in einen friedlichen und ruhigen Raum zu gelangen. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, ihr Herz zu öffnen und in tiefen Kontakt mit ihrem ganzen Wesen und Sein zu treten.

Übrigens: Auch während der Lingam-Massage können Sie immer dann, wenn Sie das Gefühl haben, kurz vor der Ejakulation zu stehen, die Beckenbodenmuskulatur mit der Einatmung anspannen, und mit der Ausatmung wieder loslassen. Dadurch wird die orgiastische Energie entlang der Wirbelsäule zum Kopf und an der Vorderseite wieder zurückgeleitet (kleiner Energiekreislauf). Ihre sexuelle Energie zirkuliert somit in ihrem ganzen Körper.

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