Frauen-Tantramassage

Yoni-Massage

Entdecken Sie die Quellen weiblicher Liebeslust

Die AnandaWave®-Yoni-Massage, welche einfühlsam und bewusst auf unseren Seminaren gelehrt wird, ist eine ganzheitliche Massage für die Frau, bei der nicht nur der ganze Körper, sondern auch der Intimbereich achtsam massiert wird. Schritt für Schritt lernen Frauen ihre Sexualität intensiver kennen und dadurch eigene Wünsche besser zu kommunizieren. Die Yoni-Massage stärkt Frauen darin, ihre Sexualität selbstbewusst, lustvoll und ausdrucksstark zu leben.

In einem klar definierten Raum, in dem es nur um Ihre eigenen Bedürfnisse geht, haben Sie die Möglichkeit, etwas völlig Neues zu wagen. Sie können alten Ballast hinter sich lassen, bisher unbekannte lustvolle „Winkel“ ihrer Yoni neu entdecken und dadurch ihre sexuellen Rahmenbedingungen selbstbewusst und liebevoll vertreten.

Unsere Yoni-Massage ist eine sehr intensive Erfahrung, die Sie mit starken Gefühlen in Kontakt bringen kann. Nach einer ausgiebigen Ganzkörpermassage gehen Sie behutsam auf eine Reise in den eigenen äußeren und inneren Genitalbereich (Sanskrit: Yoni). Unser Anliegen ist es, dass Sie Ihre Sexualität ohne Erwartungen oder Leistungsdruck neu erforschen können – eine gute Basis für mehr Lust und auch Heilung.

Die achtsame genitale Berührungskunst erweitert Ihre Eigenwahrnehmung und kann energetische oder psychologische Blockaden lösen. Die Reflexzonen der Yoni werden ausführlich massiert, die Beckenbodenmuskeln gelockert, was wiederum mehr Beweglichkeit und Lust beim Liebespiel ermöglicht. Die Energiezentren im Körper werden harmonisiert und gestärkt, sodass Sie entspannt und gekräftigt aus der Massage gehen.

Die Empfindungen, die Frauen während der Yoni-Massage haben, können sehr unterschiedlich sein: von Trauer, Lust, Wut, Geilheit, Ekstase bis hin zur Gleichgültigkeit ist alles möglich. Vor allem aber ist alles erlaubt und alles richtig.

Das Wort Yoni kommt aus dem indischen Sanskrit und benennt den gesamten Genitalbereich der Frau, von den äußeren Anteilen der Vulva bis hin zur Vagina, der Gebärmutter und den Eierstöcken. Wir von AnandaWave® sind zutiefst dankbar, endlich eine schöne Bezeichnung für die weiblichen Genitalien zu kennen, da wir in der deutschen Sprache nichts finden, was der Schönheit und Würde des weiblichen Intimbereichs auch nur annähernd gerecht wird.

Unsere Empfehlung für das Erleben einer professionellen Tantramassage: ANANDA – Kunst der Berührung!

G-Punkt-Massage und weibliche Ejakulation

Die Empfindungen der Frauen während einer ausführlichen G-Punkt-Massage bei AnandaWave® gehen meist sehr tief und die dabei entstehende Lust wird als weit und getragen erfahren. Die Sexualität wird weicher und Frauen fühlen sich sexuell präsent. Die über den G-Punkt ausgelöste Erregung wird niemals nur rein körperlich wahrgenommen – sie durchdringt unser ganzes Wesen.

Der Bereich des G-Punkts möchte gefühlsmäßig von vielen Frauen erst „erweckt“ werden, bevor diese Zone sich mit ihrer ganzen Tiefe und Lust verschenkt. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass die Empfindungen umso intensiver werden, je mehr sich die Frau mit Ihrem G-Punkt beschäftigt. Wir von AnandaWave® begleiten Sie gerne auf der Suche nach Ihrem „verborgenen Lustbringer“.

Der G-Punkt – unser weiblicher Lustvertiefer

Bei dem sogenannten G-Punkt, benannt nach dem deutschen Gynäkologen Ernst Gräfenberg, handelt es sich eher um eine erogene Zone, die bei manchen Frauen wie ein Kronleuchter in das obere Vaginalgewölbe ragen kann. Hinsichtlich der Empfindungsfähigkeit werden Sie beim Empfangen einer ausführlichen Yoni-Massage sicherlich einen großen Unterschied zwischen oberer und unterer Vaginalwand feststellen. Das hängt damit zusammen, dass die obere Vaginalwand direkt mit unserem Harnröhrenschwellgewebe und den darin enthaltenen höchst sensiblen Drüsen verbunden ist. So ein winziger Punkt wie viele glauben, ist dieser Drüsenkomplex daher nicht. Er gleicht eher einer Fläche, die sich wie ein Drachenkörper durch unsere obere Vaginalwand zieht und sehr wesentlich und lustvoll für unsere Sexualität ist.

Es gibt in diesem drachenähnlichen Drüsenkomplex jedoch tatsächlich einen Punkt, der es wahrlich in sich hat und weit intensiver ist als der umliegende Bereich. Die interessanteste Theorie zu diesem Punkt lautet: die Nerven, die für die Lust an der Klitorisperle sorgen, laufen auf dem Weg zur Wirbelsäule genau an diesem Punkt vorbei, der als G-Punkt bezeichnet wird. Dieser liegt in der Yoni im Bereich der oberen Vorderwand des Yonikanals, ca. 2,5 bis 5 Zentimeter von der gebenden Person aus betrachtet eher links in einer kleinen Kuhle. Das Merkmal des G-Punkts ist, dass sich das Gewebe an dieser Stelle gerippt anfühlt, während die übrige Yoniwand glatt ist.

Weiterhin besteht eine Nervenverbindung zwischen dem G-Punkt und der Blase, wodurch bei der Stimulation in diesem Bereich oft der falsche Eindruck entsteht, dass die Frau urinieren muss.

Weibliche Ejakulation

weibliche Ejakulation

Bei sexueller Erregung wird das Harnröhrenschwellgewebe stark durchblutet, bei sehr hoher Erregung kann eine Flüssigkeit aus den Harnröhrennebenkanälen (Skeneschen Gängen) austreten, die der männlichen Prostataflüssigkeit ähnelt und daher als weibliches Ejakulat bezeichnet wird.

Bei der weiblichen Ejakulation kann es sich unter Umständen nicht nur um ein paar austretende Tröpfchen handeln, sondern schubweise um regelrechte Fontänen. Frauen, die zum ersten Mal ejakulieren, erschrecken deshalb manchmal, da sie glauben zu urinieren. Die Flüssigkeit unterscheidet sich jedoch in Geruch und Konsistenz deutlich vom Urin. Sie ist eher geruchslos und hinterlässt keine gelben Flecken. Das Ejakulieren wird von den meisten Frauen als ausgesprochen lustvolles Erlebnis beschrieben, da es in einem Moment vollkommener Hingabe geschieht, in dem jegliche Kontrolle losgelassen wird.

Wir von AnandaWave® begrüßen die weibliche Ejakulation ohne Vorbehalte, jedoch auch ohne Erwartung, dass diese sich bei jeder Yoni-Massage einstellen sollte.

Orgasmus der Frau

Während des Liebesspiels mit Ihnen selbst, mit einem Partner bzw. einer Partnerin, oder beim Empfangen einer AnandaWave®-Yoni-Massage dehnt sich Ihre Yoni in Breite und Länge aus, sie wird nass, glitschig und aufnahmebereit. Ihre Yoni-Öffnung wird freigelegt, die inneren Venuslippen schwellen deutlich an und bekommen eine rote Farbe. Die Schwellkörper Ihrer Klitoris füllen sich mit Blut und Ihre Perle vergrößert sich langsam bis hin zu ihrem doppelten Umfang.

Zeitgleich beginnt Ihre Gebärmutter, sich in den Unterleib hineinzuziehen. Sie schwillt ebenfalls an und nimmt an Umfang und Größe zu. Ihre Brustwarzen richten sich auf und verfärben sich dunkel. Sie beginnen jetzt Ihr Becken nach unten und nach vorn zu bewegen, während sich Ihre Finger und Zehen krümmen. Die Atmung wird schneller und der Puls steigt. Die sexuelle Spannung baut sich im ganzen Körper auf und wartet jetzt darauf, zum Höhepunkt zu gelangen

Je langsamer und intensiver die Bewegungen sind, desto stärker können Ihre Lustgefühle werden. Der Orgasmus nähert sich, wenn Spannung und Lust den gesamten Muskelstrang zwischen Venusknochen und Steißbein zu einer Reihe von Kontraktionen veranlasst. Diese Kontraktionen beginnen dort im Sexualbereich und breiten sich nach und nach im ganzen Körper aus. Sie erzeugen einen erhöhten Drang in Ihnen, damit zur Erlösung, zur Entspannung zu gelangen, was letztendlich zum Orgasmus führt. Expansion und Kontraktion sind die Pole, die im sexuellen Höhepunkt, im Orgasmus gipfeln.

Vom Glück einen Orgasmus zu haben

Der Orgasmus ist die bedingungslose Hingabe an das Leben. Sie lassen sich in den Lebensfluss fallen und geben sämtliche Kontrolle auf. Es ist eine Möglichkeit etwas „Größeres“ durch Sie wirken zu lassen und Ihre eigene Kraft und Energie zu spüren. Viele entdecken in ihrem Orgasmus eine neue Kreativität, die sich in der Kunst und in der eigenen Lebensgestaltung widerspiegeln kann. Doch vor allem ist der Orgasmus einfach unglaublich gesund für alle Bereiche unseres Seins. Für unsere körperliche Gesundheit, unsere Psyche, unseren Lebensmut und unsere Lust am Leben teilzuhaben.

Es gibt fast nichts wozu Orgasmen nicht heilsam eingesetzt werden könnten. Ob als Schlafmittel oder Antidepressiva, als Anti-Aging-Kur oder zum Stressabbau dank freigesetztem Dopamin. Durch die Aktivierung des Nucleus accumbens im Gehirn bereitet sich ein verstärktes Wohlgefühl in uns aus, wodurch sich unsere Stimmung hebt. Ja sogar Schmerzen können durch die Ausschüttung von Endorphinen bei Orgasmen gemindert werden, was vor allem bei Migräne und Kopfschmerzen lindernd wirkt. Durch die Erhöhung des Blutsauerstoffs werden unsere Körperzellen und unsere Organe vitalisiert und die Frau verjüngt insgesamt nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig.

Vaginaler und klitoraler Orgasmus

Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass die meisten Frauen eine Kombination aus klitoraler und vaginaler Stimulation am schönsten finden. Die Orgasmen nach „nur“ klitoraler Stimulation werden als explosionsartig, spitz, aufregend und kurz beschrieben. Die Orgasmen nach „nur“ vaginaler Stimulation sind hingegen den Worten der Frauen zufolge getragen, weit, weich, tief und lang anhaltend. Ein durch die Kombination von vaginaler und klitoraler Stimulation ausgelöster Orgasmus wird als der intensivste und erfüllendste Orgasmus erlebt.

Unsere AnandaWave®-Yoni-Massage ist so aufgebaut, dass sowohl die Stimulation der Klitoris, als auch die Stimulation der G-Punkt-Gegend erst für sich allein gefühlsmäßig erfahren werden können, bevor Klitoris und G-Punkt dann miteinander kombiniert werden. Eine lustvolle und vertiefende Reise die sich lohnt.

Orgasmusprobleme

Oft hängen Orgasmusprobleme mit einer bestimmten Erwartungshaltung, Kontrolle, dem Unvermögen loszulassen oder Ängste zusammen. Hierdurch wird es schwer, erotisch-sexuelle Gefühle als solche überhaupt wahrzunehmen und/oder sie gar zuzulassen. Doch allein wenn Frauen sich ohne Erwartung und offen einer Person zuwenden, kann heilender Raum entstehen. Beim Empfangen unserer Yoni-Massage haben Sie genügend Zeit, sich langsam in Ihrem Tempo zu öffnen. Sie müssen keine Erwartungen erfüllen und das Erreichen eines Orgasmus steht nicht im Vordergrund. Sie können sich vertrauensvoll dem Geschehen hingeben. Das Beobachten von dem, was wirklich passiert, unabhängig von dem, was passieren sollte, kann jetzt möglich werden – dahinter verbirgt sich der Orgasmus.

Sexualität ist für jede Frau erlernbar, sobald sie eine klare Entscheidung trifft, sich nicht mehr von der Angst bestimmen zu lassen, sondern ihre Aufmerksamkeit auf ihre Lust, ihr Potenzial und die ihr innewohnende Schönheit richtet.

Ebenso wie beim Loslassen im Allgemeinen brauchen Sie beim Auflösen von Verletzungen geschützte und geborgene Räume, Zeit und viel Geduld. Ihre Verletzungen benötigen Aufmerksamkeit, damit sie aus dem Unterbewusstsein hervortreten können. Sie wollen beachtet und liebevoll angenommen werden, um dann in Frieden gehen zu können. Durch die Yoni-Massage können Verletzungen und Blockaden langsam gelöst werden, wodurch wieder Platz geschaffen wird für neue und schöne Erfahrungen, die Ihr Sexualleben bereichern und erfreuen werden.

Menstruation: Mondzeit – der weibliche Zyklus

Die Zeit der Menstruation während dem Empfangen einer Yoni-Massage kann sehr wesentlich und tiefgehend sein, da Frauen in dieser Zeit besonders offen und empfänglich sind. Vor allem braucht Ihre Menstruation kein Hinderungsgrund sein, eine Yoni-Massage bei AnandaWave® zu empfangen. Gerne stellen wir Ihnen Naturschwämme oder Pads zur Verfügung. Damit wird das Blut zuverlässig aufgefangen und das Innere der Yoni lässt genügen Raum für eine ausführliche Massage.

Die Frau ist durch ihren Zyklus direkt mit der Kraft des Mondes verbunden. Wenn wir uns diese Kraft zu Eigen machen, indem wir bewusst in Kontakt treten mit unserer Menstruation und damit verbunden mit den universellen Lebenszyklen auf dieser Erde, werden wir eine nie gekannte Kraft und weibliche Macht in uns spüren.

Mit der Menstruation, die wir lieber als Mondzeit bezeichnen – genauso wie den gesamten weiblichen Monatszyklus -, betreten wir wieder einen neuen Raum, um unserer Weiblichkeit zu begegnen. Wir erfahren die Mondzeit physisch über unser Blut, unseren Ausfluss und unsere körperlichen Reaktionen. Die Mondzeit ist kein physischen Organ, sondern ein aus der weiblichen Natur entspringender Zyklus. Wenn wir uns damit bewusst verbinden, betreten wir zutiefst spirituelle Räume, in denen wir sehr schnell begreifen, wie aus unserem Denken Realität und somit aus unserem Bewusstsein Materie wird. Sämtliche Prozesse unserer Mondzeit finden wir in unseren Gefühlen, in unserer Sexualität und somit in allen Projekten unseres Lebens widergespiegelt.

Unser menstrueller Zyklus wird hormonell durch das Gehirn gesteuert. Der als Hypothalamus bezeichnete Teil des Zwischenhirns setzt einen Releasing-Faktor frei, wodurch die Hypophyse stimuliert wird. Die Hypophyse schüttet daraufhin das follikelstimulierende Hormon (FSH) aus, das den Eierstock beeinflusst.

Unser Zyklus besteht aus vier Phasen:

  • Die erste Phase, die Follikelreifungsphase, setzt direkt nach der Mondzeit ein. Durch das FSH-Hormon beginnt der Wettlauf unter den Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken. Ungefähr zwanzig Follikel reifen gleichzeitig heran, aber nur einer oder höchstens zwei werden es zum Eisprung schaffen, die anderen geben auf oder gehen zugrunde. Zuvor produzieren diese Follikel, vor allem der schnellste davon, das weibliche Hormon Östrogen, unter dessen Einfluss sich eine Schleimhaut in der Gebärmutterhöhle aufbaut, die den Nährboden für ein befruchtetes Ei bietet. Die Zeit in der das Ei heranwächst ist gefühlsmäßig unsere dynamischste Zeit im Zyklus. Wir sind wach, glücklich, meist sehr kontaktfreudig und unbekümmert, wie kleine Mädchen beim Spielen. Die Aufmerksamkeit ist mehr nach außen gerichtet. Für Frauen, die zum ersten Mal eine Yoni-Massage empfangen wollen und in Bezug auf ihre Sexualität eher vorsichtig und ängstlich sind, bietet sich diese offene und experimentierfreudige Phase als idealer Einstieg an.
  • Etwa ab dem vierzehnten Tag wird durch das Hormon LH (luteinisierendes Hormon) der Eisprung ausgelöst, wodurch der am besten gereifte Follikel in einem der beiden Eierstöcke platzt und seine Eizelle zur Befruchtung auf den Weg schickt. Das Wort Eisprung ist etwas irreführend, denn das Ei selbst springt überhaupt nicht, sondern ist vollkommen passiv. Nur die Umhüllung des Eis springt bzw. platzt. Die vollkommen passive Eizelle wird nun mithilfe der Flimmerhärchen wie auf einem Förderband durch den Eileiter in die Gebärmutterhöhle transportiert, was ungefähr fünf oder sechs Tage dauert. Nach dem Eisprung endet die Follikelreifungsphase, die durch einen hohen Östrogenspiegel bestimmt ist. Diese fruchtbare Phase ist unsere kreativste und oft die bevorzugte Zeit im Zyklus. Ideen und Projekte werden mit mehr Umsicht und Reife entfaltet. Der Mutteraspekt kommt stark zur Geltung, wir sind fürsorglicher und harmoniebedürftiger als in den anderen Phasen. Wir sind sehr aufnahmefähig, sie ist ja die Zeit, in der unser Ei befruchtet werden kann. Wir sind häufig zufrieden, entspannt und offen für zärtliche Zuwendung und Liebe. Unsere sexuelle Lust befindet sich auf dem Höhepunkt. In Bezug auf die Yoni-Massage eignet sich diese Phase vor allem dazu, bereits entdeckte und gefühlte Bereiche der Sexualität zu vertiefen. Auch zu unserer Lust finden wir leichter Zugang, was jedoch nicht bedeutet, dass jede Yoni-Massage in dieser Phase immer lustvoll sein wird oder lustvoll sein muss.
  • Nun beginnt die Gelbkörperphase. Die Überreste des Follikels, die von der Eizelle hinterlassen wurden, werden zum Gelbkörper. Dort wird ein weiteres Hormon gebildet, das Gelbkörperhormon Progesteron. Dessen Aufgabe ist es, die anfängliche Arbeit der Östrogene weiterzuführen und die Schleimhaut rasch weiter aufzubauen, damit das befruchtete Ei ernährt werden kann. Wird die Eizelle nicht befruchtet, dann stellt der Gelbkörper seine Progesteron-Produktion wieder ein und wächst zu. Diese Phase ist eine eher introvertierte Zeit des Rückblicks und der Intuition. Sie endet mit dem Einsetzen der Menstruation. Es ist die Zeit der lebhaften und intensiven Träume. Wir sind sehr stark mit unserer inneren Stimme verbunden. Jetzt sind wir Frauen sehr emotional und vermitteln unsere Herzensangelegenheiten direkt und unmissverständlich. Die Sexualität in dieser Phase geht sehr tief. Sie ist stark und schöpferisch, jedoch weniger verspielt. Frauen sollten in dieser Zeit sehr genau darauf achten, dass sie ein klares Ja zu sich selbst und zum Partner/zur Partnerin sagen können, bevor sie sich auf eine sexuelle Begegnung einlassen. In Bezug auf die Yoni-Massage bietet sich diese Phase dafür an, dem tiefsten Inneren zu begegnen und in vollkommen neue Bereiche der eigenen Sexualität einzutauchen.
  • Der Östrogen- und der Progesteronspiegel im Blut fallen, die Gebärmutter stößt ihre Schleimhaut ab, die zusammen mit Blut und Schleim aus der Vagina bzw. Yoni fließt. Damit findet erneut die Mondzeit statt, die bei den meisten Frauen drei bis fünf Tage dauert. Nun beginnt unsere zurückgezogenste und tiefgehendste Zeit im Monat. Es ist die Zeit des Verarbeiten und Loslassens. Jetzt kann tief im Unterbewussten Vergrabenes wie Trauer und Schmerz auf natürliche Weise losgelassen werden. Sexuell sind wir in dieser Phase sehr offen und empfänglich, jedoch auch sehrverletzlich. Paare, die zu dieser Zeit Sex haben, können eine unglaubliche Tiefe und Verbundenheit erleben. Während der Yoni-Massage können zu dieser Zeit tief sitzende Themen und Blockaden leichter losgelassen werden. Vor allem geht es jetzt immer wieder um Hingabe und Loslassen. Frauen, die damit Probleme haben, was sich oft in Orgasmusschwierigkeiten äußert, können während der Menstruation leichter einen Zugang zu den dahinter liegenden Themen bekommen.

Die Anatomie der Lustorgane

Die Yoni erforschen

Um die eigene Sexualität kennen und verstehen zu lernen, ist es von großem Nutzen, sich auch mit der weiblichen Anatomie zu befassen. Das schafft Klarheit und Orientierung. Zudem können Sie Ihre Sexualität besser benennen und kommunizieren, wenn Sie genau wissen, wo sich welche Bereiche in Ihrer Yoni befinden und welche Funktion sie haben.

Die Yoni, so einzigartig wie unser Gesicht

Anatomie Yoni

Wenn Sie sitzend oder stehend vor einem Spiegel Ihre Yoni betrachten, sehen Sie oft nichts weiter als ein behaartes Dreieck und eventuell weiter unten noch die Klitoris und die inneren Venuslippen. Dieses Wort verwenden wir bei AnandaWave® anstelle von „Schamlippen“, da dieser Bereich für uns nichts mit Scham zu tun hat.

Setzen Sie sich für die Erforschung Ihrer Yoni etwas vor oder auf einen Spiegel. Dafür eignet sich ein normaler Handspiegel oder besser noch ein etwas größerer Spiegel, sodass Sie beide Hände frei haben und mit den Fingern Ihre Yoni erkunden können. Ist es die Yoni Ihrer Partnerin, die Sie genauer erforschen möchten, so bitten Sie sie, ihre Yoni betrachten zu dürfen.

Der meist behaarte Venushügel (Schamhügel) geht nach unten direkt in die äußeren Venuslippen über, die außen ebenfalls meist leicht oder stark behaart sind. Die inneren und die äußeren Venuslippen bilden ein schützendes Oval, das den inneren, empfindlicheren Bereich der Yoni umhüllt.

Eine Yoni ist so einzigartig wie ein Gesicht: So umschließen bei der einen Frau die äußeren Venuslippen sowohl die Klitoris als auch die Inneren Venuslippen, während bei einer anderen Frau die äußeren Venuslippen so flach sind, dass Klitoris und innere Venuslippen deutlich hervortreten. Bei wieder einer anderen Frau können die inneren Venuslippen sehr lang sein, während die Klitoris von den äußeren Venuslippen umhüllt wird.

Das von den äußeren Venuslippen gebildete Oval beginnt mit dem Halteband der Klitoris und geht mit der unteren Spitze zum Damm über, der auch Perineum genannt wird. Dieser Dammbereich ist etwa ein bis drei Zentimeter lang und bildet eine Brücke zum Anus.

Wenn Sie mit den Fingern beider Hände die äußeren Venuslippen sanft auseinander ziehen, können Sie jetzt oben noch besser die Klitorisperle mit ihrer meist zeltartigen Kapuze sehen.

Die Klitoris

Klitoris

Wenn von der Klitoris die Rede ist, denken die meisten Menschen an die sichtbare und sehr empfindungsfähige Klitorisperle. Die Klitoris besteht jedoch aus vier Teilen, wodurch sie im ganzen Beckenboden präsent ist: aus der Perle, auch Lustperle, Spitze oder Kitzler genannt, der Vorhaut, auch Kapuze, oder Hütchen genannt, dem Körper, auch Schaft genannt, und den Schenkeln.

Auch ist die Klitoris in Größe und Form jeweils einzigartig. So kann die Klitorisperle zwischen einem und fünfzehn Millimeter Durchmesser haben, also winzig klein bis haselnussgroß. Empfindsamkeit und sexuelle Erregbarkeit sind jedoch völlig unabhängig von Größe und Form der Klitoris, denn jede Perle hat 8000 Nervenenden, die sensorische Empfindungen bei sexueller Erregung weiterleiten. Sie ist einfach das aufregendste und wundersamste Geschenk der Natur an uns Frauen, welches nur dazu dient uns Freude und Genuss zu bereiten.

Die Größe des Schafts beträgt zwischen einem halben und vier Zentimetern. Das ist der Bereich hinter der Perle. Wenn Sie mit Daumen und Zeigefinger von der Perle aus nach hinten und wieder zurück fahren, können Sie diesen Schaft sehr gut tasten.

Die Schenkel – das ist der nicht sichtbare und nicht tastbare Teil der Klitoris, der sich wie ein umgekehrtes Y vom Klitorisschaft entlang dem Beckenknochen wegspreizt – haben eine Größe von etwa siebeneinhalb Zentimeter.

Perle und Schaft werden ganz oder teilweise bedeckt von der Vorhaut oder treffender ausgedrückt, von einem Hütchen. Auch so ein Hütchen kann lang und prall oder kurz und stark behäutet sein. Das Hütchen dient dazu, die empfindsame Klitorisperle vor permanentem Reiz zu schützen, auch wenn sie bei vielen Frauen ständig vorwitzig und neugierig freisteht. Bei einigen Frauen muss das Hütchen erst vollständig zurückgezogen werden, damit die Perle überhaupt zu sehen ist.

Das Hütchen geht seitlich entweder direkt oder mit einer nahtähnlichen Verbindung in die beiden inneren Venuslippen über. Auch die inneren Venuslippen bilden ein Oval, von der Kapuze der Klitoris bis zur Yoniöffnung (Vagina-Eingang), die auch als Scheidenvorhof bezeichnet wird. Etwas weiter oben können Sie die Öffnung der Harnröhre erkennen. Diese Öffnung, durch die der Urin ausgeschieden wird, ist meist nicht größer als ein Stecknadelkopf und am leichtesten zu finden, wenn Sie mit dem Finger die Yoniöffnung leicht nach unten ziehen, sodass der obere Bereich etwas gespannt wird. Auf diese Weise tritt die Harnröhrenöffnung, die meist von Hautfalten umgeben ist, besser hervor. Sie mündet in einen kurzen Gang, der zur Blase führt.

Betreten des weiblichen Tempels

Als nächstes gelangen wir in den inneren Bereich der Yoni. Es ist sinnvoll, dafür viel Gleitmittel zu benutzten und darauf zu achten, dass die Hände angenehm warm sind. Tiefes Atmen, Seufzen und Stöhnen erleichtern den Zugang zum Tempel Ihrer Yoni bzw. der Yoni Ihrer Partnerin sehr.

Wenn Sie jetzt langsam und vorsichtig vorerst mit einem Finger in die Yoni gleiten, können Sie den inneren Bereich von Ihnen selbst oder Ihrer Partnerin erkunden. Es empfiehlt sich, diesem wohligen Ort mit Bedacht und einfühlsamer Aufmerksamkeit zu begegnen.

Der innere Bereich der Yoni fühlt sich bei jeder Frau völlig anders an. Meist ist es ein sehr warmer, an manchen Stellen sogar richtig heißer Ort, der sich wie eine Kraterlandschaft an jeder Stelle unterschiedlich präsentiert. Die Tiefe der Yoni kann zwischen sieben und siebenundzwanzig Zentimetern variieren, die Öffnung im entspannten Normalzustand kann zwischen zweieinhalb und acht Zentimetern breit sein.

Die Sensibilität bzw. sexuelle Reizbarkeit der unteren und oberen Vaginalwände – so gesehen, wenn die Frau auf dem Rücken liegt – ist sehr unterschiedlich, da der obere Anteil direkt mit dem sehr sensiblen Harnröhrenschwellgewebe verbunden ist, Dadurch ist diese Zone sehr empfindungsfähig, was für die Sexualität der Frau von großer Bedeutung ist.

Der obere Bereich der Vagina ist am besten tastbar, wenn Sie mit dem Mittelfinger so in die Yoni gleiten, dass die Handfläche dabei nach oben zeigt.

Bei vielen Frauen ist der untere Bereich der Vagina weit weniger empfindungsfähig, was jedoch nicht bedeutet, dass er außer Acht gelassen werden sollte. Immer mehr entdecken wir im unteren Bereich der Vagina, an der Stelle Richtung Anus und Damm, ein ungewöhnliches und äußerst lustvolles Potenzial.

Den untern Bereich der Vagina können Sie an sich selbst nur etwas umständlich ertasten. Am besten kommen Sie dahin, wenn Sie in die Hocke gehen, dann von vorn Ihren Daumen in die Yoni führen und diesen leicht nach unten drücken. Möchten Sie die untere Vaginalwand bei Ihrer Partnerin erforschen, so empfiehlt es sich, mit dem Mittelfinger so in die Yoni zu gleiten, dass die Handfläche dabei nach unten zeigt.

Oft besteht die Vorstellung von der Vagina als Röhre, die stets geöffnet und bereit für die Aufnahme des Lingams ist. In Wirklichkeit ist sie jedoch geschlossen, wobei die untere die obere Vaginalwand aufeinander liegen. Die Yoni muss erst behutsam geöffnet werden, bevor sie lustvoll ihre Weite und Tiefe preisgibt.

Wenn Sie jetzt mit einem oder am besten zwei Fingern ganz tief in die Yoni gleiten, können Sie den Gebärmutterhals (Zervix) ertasten. Er kann in verschiedene Richtungen geneigt sein, sodass Sie ihn entweder weiter oben, eher in der Mitte oder weiter unten finden werden. Um den Gebärmutterhals sitzen sehr subtile Energien, die Sie durch Berührung an dieser Stelle aktivieren können. Wenn Sie keine Gebärmutter mehr haben, so können Sie das Narbengewebe berühren, wodurch diese subtilen Energien ebenfalls aktiviert werden.

Die Gebärmutter

Gebärmutter

Den bewussten Kontakt zur Gebärmutter können wir mehr im energetischen und auch im spirituellen Bereich herstellen. In der Yoni-Massage reiben wir dazu unsere Hände aneinander, damit diese richtig heiß werden und sich energetisch aufladen und legen diese über die Gebärmutter.

Die Gebärmutter (der Uterus) ist ein muskulöses birnenförmiges Organ und liegt im unteren Zentrum des Beckens, zwischen Harnblase und Mastdarm.

Sie besteht aus zwei Teilen, die jeweils die Hälfte ihrer Größe ausmachen, dem Körper und dem Gebärmutterhals.

Der Gebärmutterhals (Zervix) ragt ein paar Zentimeter in den oberen vaginalen Kanal. Von dort aus ist die Zervix mit den Fingern zu ertasten oder mit einem Spekulum zu betrachten.

Während des Eisprungs ist die Zervix sehr weit oben im vaginalen Kanal zu finden und auch zu ertasten. Erst nach ca. 4-5 Tagen, nach dem Eisprung, bewegt sie sich wieder nach unten. Somit kann beim geübten Ertasten der Gebärmutter festgestellt werden, ob eine Frau gerade ihre fruchtbaren Tage während des Eisprungs hat oder nicht. Der Grund für diese Bewegung nach oben, kann die Bereitschaft zur Aufnahme der Spermien sein.

Auch bei der Sexualität spielt die Gebärmutter eine gewisse Rolle, da ihre Muskelstruktur alles andere als passiv ist. Bei sexueller Stimulation, beim Orgasmus und beim Berühren mit der Hand, zieht sich die Gebärmutter zusammen und sorgt so für rhythmische, sexuell stimulierende Kontraktionen.

Die Eierstöcke

Während es bei der Gebärmutter zumindest zum Teil noch die Möglichkeit gibt, diese zu „begreifen“ und zu betrachten, gelangen wir mit den Eierstöcken in einen Bereich, den wir nicht mehr anfassen können.

Doch wir haben die Möglichkeit, in geistigen Kontakt mit unseren Eierstöcken zu treten. Energie folgt unserer Aufmerksamkeit, was konkret bedeutet, dass wir mithilfe unserer Vorstellungskraft unseren Eierstöcken eine regelrechte Energiemassage geben können. Reiben Sie dazu Ihre Hände aneinander bis sie richtig heiß werden und sich energetisch aufladen und legen Sie diese über ihre Eierstöcke.

Seitlich der Gebärmutter, an der rechten und linken Beckenwand, liegen die Eierstöcke (Ovarien). In diesen etwa pflaumengroßen Ovarien reifen die Eizellen heran. Im Gegensatz zu Männern, die von der Pubertät an bis zu 12 Billionen Samenzellen herstellten, produzieren Frauen während ihres Lebens keine Eier mehr, da sie bereits lange vor der Geburt sehr üppig damit ausgestattet wurden.

Ein zwanzigwöchiger weiblicher Fötus enthält ca. sechs bis sieben Millionen Eier, wovon bis zur Geburt nur noch 400 000 bis 500 000 ruhende Eizellen übrig bleiben. Dieses Eisterben, ausgelöst durch ein angeborenes Zellprogramm namens Atoptosis, setzt sich bis ins frühe Alter der Frau fort, quasi als natürliches Ausleseverfahren. Damit die stärksten und prachtvollsten Eier genügend Platz zum Wachsen haben, treten die weniger guten Eier zurück, um den besseren „Schwestern“ das Feld zu überlassen. Wenn es hoch kommt, werden ca. 450 Eizellen, die Elite, davon zur Ovulation kommen.

Außerdem produzieren die Eierstöcke die Geschlechtshormone der Frau, Östrogene und Progesteron, sowie auch kleine Mengen des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.

Übungen mit dem Yoni-Ei

Eine Anleitung von Michaela Riedl

Übungen mit dem Yoni-Ei werden dazu benutzt, die Sexualregion zu stärken, damit Ihre sexuelle Energie zum Fließen kommt. Diese Übungen energetisieren und durchbluten Ihren Unterleib. Durch die bessere Durchblutung werden Sie auch widerstandsfähiger gegen Infekte und Pilzerkrankungen, Inkontinenz und Organsenkung. Muttermund, Gebärmutter und Eierstöcke werden angeregt und massiert. Der Beckenboden wird gestärkt und Sie lernen Ihre Muskeln zu kontrollieren und bewusst für Ihre sexuelle Aktivität zu nutzen. Die Übungen mit einem Yoni-Ei schenken Ihnen ein größeres sexuelles Empfindungspotenzial und erhöhen Ihre Orgasmusfähigkeit. Auch können Sie durch die Stärkung Ihrer Muskeln ohne Penetration zu einem „vaginalen“ Orgasmus kommen.

Yoni-Eier haben, wie der Name schon sagt, eine Eiform und sind üblicherweise aus Heilsteinen gefertigt. Die beliebtesten Steine für sexuelle Übungen sind Rosenquarz, Jade und Bergkristall.
Eine reiche Auswahl an Yoni-Eiern findest du hier: Yoni-Eier

Übungen mit dem Yoni-Ei sollten Sie nicht machen bei einer Scheideninfektion oder Pilzerkrankung, bei Entzündungen im Urogenitalbereich und während der Menstruation.

Sorgen Sie jetzt dafür, dass Sie für eine Weile nicht gestört werden. Wenn Sie möchten können Sie auch schöne Musik auflegen.

  • Beginnen Sie damit, Ihr warmes, eventuell leicht eingeöltes Ei mit der stumpfen Seite voran in Ihre Yoni einzuführen. Dazu können Sie einen Fuß auf einen Stuhl stellen und tief in die Knie gehen, was das Einführen leichter macht. Natürlich ist es sinnvoll, dass Sie sich vorher leicht stimulieren, damit sich Ihre Yoni öffnet.
  • Nehmen Sie eine entspannte Sitzposition ein, sitzen Sie aufrecht und achten Sie darauf, dass Ihr Nacken lang und gestreckt ist. Bringen Sie dabei Ihr Kinn leicht in Richtung Halsgrube.
  • Kontrahieren und entspannen Sie abwechselnd Ihren Liebesmuskel (PC-Muskel) und zählen Sie dabei auf folgende Weise: Einatmen, Atem anhalten,
  • Kontrahieren, in Gedanken bis zwölf zählen, langsam ausatmen, entspannen, normal weiteratmen und in Gedanken wieder bis zwölf zählen. Wiederholen Sie das mehrere Male. Anfangs sollten Sie diese Übung nur einige Minuten machen, denn sonst könnten Sie einen Muskelkater bekommen. Später können Sie bis zu zwanzig Minuten üben.
  • Dann spüren Sie Ihrer Energie nach. Beginnen Sie anschließend mit der tantrischen Energieatmung: mit leicht vorgeschobenem Mund saugend einatmen und mit einem lauten genussvollen Haaahh wieder ausatmen.
  • Behalten Sie diese tantrische Energieatmung bei und kontrahieren Sie bei der Einatmung Ihre Yonimuskulatur und lassen Sie diese bei der Ausatmung auf Haaahh wieder los.
  • Wiederholen Sie das 10-mal sehr langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell.
  • Spüren Sie dieser Übung nach und beobachten Sie, wie sich die Energie in Ihrem ganzen Körper ausbreitet.
  • Wenn Sie möchten, können Sie mit Ihrem Yoni-Ei jetzt noch ein paar Beckenübungen machen.
  • Stellen Sie dazu Ihre Füße schulterbreit parallel zueinander, sodass Ihre Zehen gerade nach vorn weisen. Gehen Sie leicht in die Knie und legen Sie Ihre Hände seitlich auf die Hüften oder legen Sie eine Hand auf die Yoni und die andere Hand hinten auf die Steißbeingegend.
  • Beginnen Sie wieder mit dem tantrischen Energieatem, indem Sie mit dem Mund saugend einatmen und mit einem tiefen Haaahh ausatmen. Beim Einatmen kontrahieren Sie Ihren PC-Muskel, beim Ausatmen lassen Sie ihn wieder los, genauso wie bei den vorangegangenen Übungen. Führen Sie diese Atmung während der ganzen Übung fort.
  • Beginnen Sie jetzt mit dem Becken zu kreisen, so als wollten Sie mit Ihrer Yoni einen Kreis beschreiben. Kreisen Sie erst rechts-, dann auch linksherum
  • Beschreiben Sie anschließend mit dem Becken eine liegende Acht. Auch diese Übung machen sie erst rechts-, dann linksherum.
  • Legen Sie sich zum Schluss auf den Rücken und beobachten Sie, wie sich die Energie in Ihrem ganzen Körper ausbreitet. Lassen Sie die Wärme sich in alle Körperzellen hinein ausdehnen und Ihre sexuelle Energie alle Körperzellen erleuchten und verjüngen. Sprechen Sie den Satz: „Ich bin grenzenlose Energie, ich bin Liebe.“ Lenken Sie dann zuletzt Ihre Energie in Ihre Mitte um den Nabel herum, um damit den Beckenboden wieder zu schließen.
  • Sie können Ihr Ei auch längere Zeit in der Yoni lassen. Ihre Muskulatur beschäftigt sich unbewusst mit dem Ei und die heilende Wirkung des Steins hält noch länger an.
  • Wenn Sie das Ei herausnehmen möchten, dann versuchen Sie es mithilfe Ihrer Yonimuskulatur herauszuschieben und ziehen Sie erst am Bändchen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie gar kein Bändchen brauchen.

PC-Muskel-Training für die Frau

Eine persönliche Anleitung von Michaela Riedl

Durch das Training des PC-Muskels können Frauen ihre Lust beträchtlich steigern. Das bewusste Anspannen und Loslassen dieses Muskels, verbunden mit einer bewussten Ein- und Ausatmung (beim Anspannen einatmen und beim Loslassen ausatmen), kann immer wieder während des Empfangens einer Yoni-Massage eingesetzt werden.

Zwischen der Yoni-Öffnung und dem Anus liegt das Perineum. Alle wichtigen Muskeln im Beckenbereich spielen eine wichtige Rolle im sexuellen Erleben, da sie in Verbindung mit der Klitoris stehen. Es lohnt sich daher, auch mit dem Dammbereich mehr in Kontakt zu kommen. Außerdem befinden sich am Perineum Anfangspunkte von Energiebahnen, die in der chinesischen Medizin Meridiane genannt werden. Eine Massage des Perineums ist deshalb sehr energiesteigernd und angenehm, vor allem wenn der Bereich um die Yoni-Öffnung miteinbezogen wird.

Im Perineum befindet sich ein Muskel, der sehr wichtig für die sexuelle Lust und Energie ist: der PC-Muskel (Puboccoygeus-Muskel). Dieser bildet eine Muskelplatte und bereitet sich in einer Art Schmetterlingsform im Beckenboden aus. Der PC-Muskel umschließt Harnröhre, Vagina und Anus und verbindet diese mit Gesäßknochen und Beinen. Dieser Muskel kann am besten beim Zurückhalten des Harns und beim Verschließen des Afters erspürt werden. Frauen nehmen ihn besonders deutlich während der Austrittsphase der Geburt wahr.

Übung für die Beckenbodenmuskulatur:

  • Setzen Sie sich entspannt und aufrecht auf ein Meditationskissen oder auf einen bequemen Stuhl (bitte nicht anlehnen, da Sie sich sonst nicht richtig aufrichten können).
  • Atmen Sie durch den vorgeschobenen Mund saugend ein und auf „Haaahh“ mit weit offenem Mund wieder aus. Richten Sie dabei Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Beckenboden und entspannen Sie ihn. Diese tantrische Energieatmung kann und darf Ihnen auch Lust bereiten.
  • Setzen Sie diese Atmung fort und ziehen Sie mit der Einatmung Ihren Aftermuskel stark zusammen, mit der Ausatmung lassen Sie ihn wieder los. Wiederholen Sie das etwa 30-mal: 10-mal langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell. Lass Sie sich Zeit zum Nachspüren.
  • Ziehen Sie jetzt mit der Einatmung die Muskulatur um die Harnröhre zusammen, als wollten Sie Ihren Urinstrahl zurückhalten, und lassen Sie mit der Ausatmung wieder los. Wiederholen Sie das ungefähr 30-mal: 10-mal langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell. Gönnen Sie sich auch hier eine kurze Nachspürzeit.
  • Ziehen Sie jetzt Ihre Yoni-Öffnung mit der saugenden Einatmung zusammen, so als wollten Sie einen Finger umschließen, und lassen Sie bei der Haaahh-Ausatmung wieder los. Wiederholen Sie das wieder 30-mal: 10-mal langsam, 10-mal mittelschnell, 10-mal schnell.
  • Legen Sie sich entspannt auf den Boden und spüren Sie dem Wärmegefühl in Ihrem Beckenboden nach.

Am Anfang kann es für Sie noch schwierig sein, die verschiedenen Muskeln unabhängig voneinander zu betätigen. So ganz gelingt das nie, da alle Muskeln miteinander verbunden sind, doch können sie sehr deutlich differenziert werden. Das ist reine Übungssache. Mit der Zeit können Sie diese immer besser unabhängig voneinander bewegen.

Ihre verschiedenen Muskeln können Sie bei jeder Gelegenheit ganz unauffällig immer wieder anspannen und entspannen, zum Beispiel beim Fahren in der Straßenbahn, beim Kochen oder beim Arbeiten am Computer.

Selbstliebe-
Ritual für die Frau

Eine persönliche Anleitung von Michaela Riedl

Das Selbstlieberitual ermöglicht es Ihnen, Ihren Körper und Ihre Yoni kennen und lieben zu lernen. Sie entdecken ihre eigenen Bedürfnisse, Vorlieben und Wünsche und beginnen eine tiefgehende Reise durch Ihre Weiblichkeit. Erst wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse und sexuellen Vorlieben kennen, können Sie diese auch gegenüber Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin benennen. Das ist sehr wichtig in einer sexuellen Beziehung, denn jede Frau reagiert anders, jede Frau hat andere Wünsche und Vorlieben, die der Partner oder die Partnerin unbedingt kennen sollte, um nicht im Dunkeln zu tappen.

  • Schaffen Sie sich einen angenehmen, warmen Raum, in dem Sie nicht gestört werden. Wenn Sie möchten, verschönern Sie ihn mit allem, was Ihnen Freude bereitet. Mit Blumen, Musik, schönen Dingen usw.
  • Beginnen Sie, indem Sie sich nackt bequem auf Ihr Liebeslager legen und Ihren ganzen Körper mit beiden Händen sinnlich wahrnehmen. Berühren Sie sanft Ihr Gesicht, Ihre Ohren und Lippen. Gleiten Sie weiter und berühren und streicheln Sie zärtlich Ihren Hals, Ihre Schultern. Streicheln Sie jetzt Brüste, so wie Sie es gerne mögen. Mal sanft, mal ganz kräftig. Spielen Sie mit Ihren Brustwarzen usw.
  • Gehen Sie weiter und streicheln Sie Ihren Bauch. Setzen Sie sich etwas auf und berühren und streicheln Sie Ihre Beine, Ihre Füße, Ihre Zehen auf beiden Seiten.
  • Nähern Sie sich Ihrer Yoni, indem Sie erst leicht mit den Venushaaren spielen und die Yoni sanft von außen berühren. Legen Sie beide Hände auf Ihre Yoni und drücken diese rhythmisch so, dass dabei eine sanfte Stimulation der Klitoris entsteht.
  • Reiben Sie Ihre Yoni sanft mit Gleitmittel ein. Massieren Sie zuerst zart und ausführlich Ihre äußeren Venuslippen, dann Ihre inneren Venuslippen. Beziehen Sie auch Ihren Beckenboden, Ihren Damm und Ihren After mit ein. Dafür ist es besser, Ihre Füße aufzustellen und das Becken leicht zu heben. Sie können sich auch Kissen unters Becken legen, damit Sie sich leichter und entspannter überall berühren können.
  • Berühren und stimulieren Sie jetzt Ihre Klitoris, so wie Sie es gerne mögen. Beginnen Sie langsam und mit leichten, verspielten Berührungen. Verfolgen Sie den Anstieg der Erregung, achten sie auf das Kribbeln in Ihrem Körper und auf die Beschleunigung Ihrer Atmung und des Pulses.
  • Wenn Sie jetzt langsam und vorsichtig mit einem Finger in die Yoni gleiten, können Sie den inneren Bereich Ihrer Yoni berühren und stimulieren. Der obere Bereich der Vagina ist am besten tastbar, wenn Sie mit dem Mittelfinger so in die Yoni gleiten, dass die Handfläche dabei nach oben zeigt. Dort finden Sie jetzt auch Ihren G-Punkt. Wenn Sie mögen können Sie jetzt auch einen Dildo und/oder Vibrator benutzen.
  • Stimulieren Sie jetzt gleichzeitig Klitoris und G-Punkt-Gegend, dann wieder abwechselnd, so wie es sich für Sie am besten anfühlt.
    Lassen Sie sich ganz viel Zeit damit, seien Sie nicht nur auf einen Orgasmus fixiert, sondern versuchen Sie die Erregungskurve erst einmal wahrzunehmen, um sie dann so lange wie möglich ganz hoch zu halten.
  • Machen Sie sich keinen Stress und seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nur ganz wenig Energie spüren. Nehmen Sie einfach nur wahr, was möglich ist, und vertiefen Sie diese Erfahrung.
  • Beginnen Sie jetzt Ihre sexuelle Energie mithilfe Ihrer Vorstellungskraft und Ihrer Atmung mehrere Male im kleinen Energiekreislauf zirkulieren zu lassen. Visualisieren Sie, wie Ihre Energie mit der Einatmung die Wirbelsäule hinaufließt und mit der Ausatmung an der Vorderseite Ihres Körpers wieder zur Yoni hinunterfließt. Spannen und entspannen Sie den PC-Muskel (Liebesmuskel) dabei mehrere Male.
  • Spielen Sie mit Ihrer Erregunskurve, lassen Sie die Energie, sofern das bei Ihnen möglich ist, bis kurz vor dem Orgasmus ansteigen und verteilen Sie diese durch tiefes Atmen, mit beiden Händen und mit Ihrer Vorstellungskraft in Ihrem ganzen Körper. Wiederholen Sie das mehrere Male.
  • Wenn Sie mögen und es bei Ihnen ohne Mühe und Stress möglich ist, können Sie sich jetzt mit einem Orgasmus belohnen, diese starke Energie verteilen und im ganzen Körper fließen lassen. Vielleicht haben Sie Lust, wieder ganz von vorn anzufangen und mehrere Orgasmen hintereinander zu gekommen.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, bewusst keinen Orgasmus zu bekommen und stattdessen bei einem ganz hohen Erregungsniveau eine Energieübung zu machen, die Big Draw genannt wird. Das ist vor allem auch für Frauen eine schöne Möglichkeit, die noch keinen Orgasmus bekommen.
  • Den Big Draw können Frauen auch nach dem Orgasmus praktizieren, um die Energie verstärkt im Körper zu verteilen.